Geflogene Exponate von Neil Armstrong für Raumfahrtaus-stellung “Apollo and Beyond”

Eric “Rick” Armstrong, ältester Sohn von Neil Armstrong, übergab am 47. Jahres-tag der Landung seines Vaters auf dem Mond, 3 Exponate der Apollo 11 Mission.

Prominenter Besuch zur Filmpremiere von “Zero Gravity – Mission in Space”. Eric “Rick” Armstrong, der älteste Sohn von Astronaut und Raumfahrtlegende Neil Arm-strong (1930-2012) und dem ersten Menschen auf dem Mond, wohnte der Dokumen-tation über Alexander Gersts ersten Weltraumaufenthalt bei. Rick Armstrong kam na-türlich nicht mit leeren Händen, sondern sprach Begrüßungsworte und beschrieb die Exponate seines Vaters, die er dem Technik Museum als Dauerleihgabe für die Aus-stellung “Apollo and Beyond” übergab.

Dabei handelte es sich um ein Stück des Propellers sowie einem Stoffteil der Bespan-nung des linken Flügels des “Wright Flyers” vom historischen Flug am 17. Dezember 1903. Der “Wright Flyer” war das erste von den Brüdern Wright hergestellte Doppel-decker-Motorflugzeug und auch das erste motorisierte Luftfahrzeug, das von einem Piloten gesteuert wurde. Dieses Stück des Propellers sowie das Stoffteil der Bespan-nung begleiteten Neil Armstrong vom 16. bis 24. Juli 1969 an Bord des Apollo 11 Raumschiffs “Columbia” während seiner Mission zum Mond.

Zwei große Träume stehen hinter den Armstrong-Gegenständen: die erste bemannte Mondlandung, die US-Präsident John F. Kennedy am 25. Mai 1961 als Ziel ausgegeben hatte, und der Traum vom Fliegen überhaupt, den sich die Gebrüder Wright am 17. Dezember 1903 mit dem Flug ersten Motorflugzeug erfüllten.

Rick Armstrong übergab die beiden geflogenen Exponate sowie ein originales Apollo 11 Missionsemblem, aus der Privatsammlung von Neil Armstrong, an Ausstellungsleiter Gerhard Daum. Die Exponate werden in Kürze im Ausstellungsbereich “Der Mond” für Besucher zu besichtigen sein. Rick Armstrong hofft, dass seine Dauerleihgaben Kinder und Jugendliche inspirieren, um sich für die Wissenschaft zu interessieren.

Informationen zu Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ und dem neuen Ausstellungsbereich „Deutsche Astronauten“ gibt es unter: http://speyer.technik-museum.de/de/raumfahrt.

Alexander Gerst fliegt von Mai bis November 2018 wieder zur ISS

Bekanntgabe während des Besuches von Bundeskanzlerin Angela Merkel im Europäischen Astronauten Zentrum (EAC)

Beim Besuch am 18. Mai 2016 von Bundeskanzlerin Angela Merkel verkündete ESA-Generaldirektor Prof. Jan Wörner, dass der europäische Astronaut Dr. Alexander Gerst von Mai bis November 2018 sechs Monate auf der Internationalen Raumstation ISS verbringen wird. In der zweiten Hälfte seiner Langzeitmission wird Gerst drei Monate lang das Kommando der ISS übernehmen. “Ich freue mich über die Nominierung des deutschen ESA-Astronauten Alexander Gerst als Mitglied einer internationalen Besatzung und als Kommandant für seine zweite Langzeitmission zur ISS im Jahr 2018. Mit diesem Flug wird Deutschland seine Kompetenzen in der Raumfahrt weiter ausbauen”, erklärt Frau Prof. Dr. Pascale Ehrenfreund, Vorstandsvorsitzende des DLR. “Raumfahrt eröffnet uns eine Vielzahl von gänzlich neuen oder deutlich verbesserten Anwendungen zur Lösung globaler Herausforderungen und trägt dazu bei, Deutsch-lands Wettbewerbsfähigkeit nachhaltig zu stärken und weiter auszubauen. Denn wer Raumfahrt kann, kann alles.”

Mit Alexander Gerst wird zum ersten Mal ein deutscher ESA-Astronaut Kommandant der ISS und nach dem Belgier Frank de Winne zum zweiten Mal ein Europäer. Für Gerst wird es die zweite Langzeitmission im All sein, er flog bereits von Mai 2014 bis November 2014 auf der ISS. “Alexander Gerst hat sich bei seiner ersten ISS-Mission BlueDot durch hervorragende Gesamtleistungen und eine hohe Professionalität in der Wissenschaft ausgezeichnet. Zudem hat er exzellente Koordinationsfähigkeiten und soziale Kompetenzen bei der Interaktion mit den Kollegen der ISS-Crew bewiesen”, sagte Jan Wörner. “Aus diesem Grund hat die ESA Alexander Gerst für diese Mission ausgewählt sowie als Kommandanten der ISS vorgeschlagen.” Klappt alles, wird Gerst der vierte Deutsche mit mindestens zwei Raumflügen sein. Deutscher Rekordhalter ist Ulf Merbold, der zwischen 1983 und 1994 dreimal im Erdorbit arbeitete. Kommandant im All war bisher aber noch kein Deutscher. Alexander Gerst soll der Kommandant der Expedition 57 sein in der zweiten Hälfte seiner sechsmonatigen Mission.

„Das ist eine tolle Sache für mich“, sagte der 40-jährige Geophysiker in einem Interview der Deutschen Presse-Agentur in Köln. Es sei auch ein großer Vertrauensbeweis der USA und Russlands für die Europäische Weltraumagentur ESA. Alexander Gerst wird mit Sojus MS-09 zur ISS fliegen und sein Sojus Kommandant Alexander Samokutjajew wird, auf Initiative von Space Consult, noch in diesem Jahr die Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond” im Technik Museum Speyer besuchen und über seine bisherigen zwei Langzeitmissionen sowie der bevorstehenden Mission berichten.

Das TECHNIK MUSEUM SPEYER zeigt seit Oktober 2015 mit dem Ausstellungs-bereich „Deutsche Astronauten“ Ausstellungsstücke von allen deutschen Raumfahrern, darunter auch 30 Leihgaben, darunter viele geflogene Einzelstücke, von Alexander Gerst, die er im April 2015 bei einem Besuch dem Ausstellungsleiter Gerhard Daum überreichte.

Informationen zu Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ und dem neuen Ausstellungsbereich „Deutsche Astronauten“ gibt es unter: http://speyer.technik-museum.de/de/raumfahrt.

Apollo and Beyond: “Deutsche Astronauten”

Neuer Ausstellungsbereich “Deutsche Astronauten” in Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt “Apollo and Beyond”

Im April 1961 flog der erste Mensch, der Kosmonaut Juri Gagarin, in den Weltraum. 17 Jahre später begann im August 1978 für Deutschland das Zeitalter der bemannten Raumfahrt – eine neue Ära war geboren. Bis heute flogen elf deutsche Astronauten mit der amerikanischen Raumfähre und dem russischen Sojus Raumschiff ins All. Während der insgesamt 15 Missionen wurden mehrere hundert wissenschaftliche Experimente durchgeführt und damit faszinierende Erkenntnisse erzielt.

Das Technik MUSEUM SPEYER widmet nun in Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ den deutschen Raumfahrtpionieren mit dem neuen Bereich „Deutsche Astronauten“ ab dem 25. Oktober 2015 eine Ausstellung, die in Deutschland seinesgleichen sucht und würdigt damit die Leistung dieser elf Männer. Der neue Ausstellungsbereich umfasst 194 Exponate. Darunter befinden sich unter anderem Exponate beispielsweise aus dem Training, den Missionen und verschiedene Auszeichnungen. Ausführliche Informationstafeln und Exponats-Beschreibungen zu den Astronauten und den Missionen runden die Ausstellung ab.

Bei der offiziellen Eröffnung am 24. Oktober 2015 waren die Astronauten Ulf Merbold, Ernst Messerschmid, Hans Schlegel, Ulrich Walter, Gerhard Thiele, Reinhold Ewald und Gisela Furrer, Schwester von Reinhard Furrer, sowie der ESA Generaldirektor Prof. Johann-Dietrich Wörner zu Gast um gemeinsam mit Museumspräsident Hermann Layher und dem Initiator und Ausstellungsleiter Gerhard Daum die Ausstellung zu eröffnen.

Die deutschen Astronauten zeigten sich von ihrer fröhlichen, fast schon ausgelassenen Seite. Sie plauderten während des Presserundgangs und der späteren Talkrunde von ihren Erlebnissen.

Zum eingespielten Countdown und dem donnernden Start des US-amerikanischen Space-Shuttles “Atlantis” zertrennen die Männer dann ein schwarz-rot-goldenes Band und geben die Ausstellung frei. Auf einer Sonderfläche der Raumfahrthalle zeigen Vitrinen persönliche Gegenstände der deutschen Raumfahrer. Fliegerhelme und Druckanzüge etwa, aber auch farbenprächtige Trachten, die in der kasachischen Steppe den Rückkehrern traditionell angelegt werden.

Space Technology 2015

Technologie Symposium und Ausstellung für Wirtschaft und Industrie sowie Studenten und Schüler vom 29. April – 4. Mai 2015 während der Frühjahrsmesse in Graz, Österreich

Das Wissenschaftsressort des Landes Steiermark, der ACstyria, die Sparte Industrie der Wirtschaftskammer und die Europäische Weltraumagentur ESA luden gemeinsam zur Ausstellung “Faszination Raumfahrt” und zu einem Wissenstransfer über den Nutzen der Weltraumwissenschaften für Wirtschaft und Industrie ein. Die Veranstaltung wendete sich sowohl an bestehende und zukünftige Entwickler, wie auch Anwender von Raumfahrttechnologien, sowie an Wissenschaftler und an Meinungsbildner. Das ganze Programm bot hochkarätige Vorträge und spannende Podiumsdiskussionen. Die Ausstellung „Faszination Raumfahrt“ im Erdgeschoss der Messehalle 1 wurde von mehr als 40.000 Menschen an den fünf Messetagen besucht.

Die Sonderausstellung auf 1.500 m² Ausstellungsfläche auf der Grazer Frühjahrsmesse 2015 war dem spannenden Thema Raumfahrt gewidmet und präsentierte nicht nur die eindrucksvollen Missionen zu anderen Himmelskörpern, sondern auch den Nutzen der Weltraumtechnologien für die Menschen.
Am 30. April 2015 fand zum Auftakt ein ESA Technology Transfer Tag für Entwickler und Anwender von Weltraumtechnologien sowie ein Space Symposium statt. Am 4. Mai 2015 konnten Schulklassen die Ausstellung kostenlos besuchen und sich bei mehreren Führungen über das Thema Raumfahrt informieren. Außerdem hatten Abiturienten, Studierende sowie Interessenten für Berufsorientierung die Möglichkeit sich über ESA Ausbildungsprogramme und Karrieremöglichkeiten im Weltraum zu informieren.

Die Exponate, die von Space Consult bereitgestellt wurden, zeigten einen kleinen Ausschnitt aus Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Kommandant von Apollo 11 und erster Mensch, der am 21. Juli 1969 den Mond betreten hat. Ein weiteres Exponat war die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Eugene Cernan, Kommandant von Apollo 17 und der den Mond am 13. Dezember 1972 letzter Mensch verlassen hat. Außerdem die originalgetreue Nachbildung des Lunar Roving Vehicle (LRV), dass bei den erweiterten wissenschaftlichen Missionen von Apollo 15, 16 und 17, von Juli 1971 bis Dezember 1972, zum Einsatz kam.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer besucht „Apollo and Beyond“ und trifft Alexander Gerst

Die Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist bei ihrem Besuch besonders von Mondgestein der Apollo 15 Mission sehr beeindruckt

Die unglaubliche Faszination, die der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst im letzten Jahr mit seinem live auf Facebook und Twitter zu verfolgenden und mehr als sechs Monate dauernden Arbeits- und Forschungsbesuch auf der „Internationalen Raumstation ISS“ ausgelöst hat, ist bis heute ungebrochen.

Der promovierte Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst gehört seit 2009 dem ESA-Astronautenkorps an. Am 28. Mai 2014 startete Alexander Gerst an Bord des russischen Sojus-TMA-13M Raumschiffs zur ISS, um dort ein halbes Jahr zu leben und zu arbeiten. Im Mittelpunkt der „ISS-Expeditionen 40 und 41“ standen mehr als 100 wissenschaftliche Experimente auf den Gebieten der Materialforschung, Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Erdbeobachtung und Technik. Außerdem absolvierte er am 7. Oktober 2014 einen Außenbordeinsatz für Wartungs- und Verbesserungsarbeiten an der Raumstation. Am 10. November 2014 flog er an Bord des Sojus TMA-13M Raumschiffs zur Erde zurück. Alexander Gerst verbrachte 165 Tage, 8 Stunden und 1 Minute im Weltraum bei 2.566 Erdorbits. Damit ist er der elfte Deutsche im All und der dritte deutsche Astronaut auf der ISS.
Am 24. und 25. April 2015 besuchte Alexander Gerst Europas größte Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer, um von seinem Aufenthalt im Weltraum zu berichten. Freitags fand ein Vortrag für geladene Gäste, darunter Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, statt. Am Samstag gab es einen Ansturm von mehr als 3.000 Besuchern um dem spannenden Vortrag von Alexander Gerst zu lauschen – und um vielleicht sogar ein Original Autogramm von ihm zu ergattern.

Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer ließ sich rasch von der „Faszination Weltraum“ gefangen nehmen und kam am Vorabend der großen öffentlichen Veranstaltung eigens aus Mainz nach Speyer, um gemeinsam mit Alexander Gerst, die höchst eindrucksvolle sowie außergewöhnliche Speyerer Weltraumausstellung zu erkunden und sich von Alexander Gerst aus erster Hand über seine Eindrücke von seiner Weltraummission informieren zu lassen.
Bei ihrem ausführlichen Rundgang durch die Weltraumhalle, begleitet von Gerhard Daum, dem Leiter dieser bedeutendsten Weltraumausstellung des Kontinents, zeigte sich Malu Dreyer tief beeindruckt von der großen Zahl der gezeigten Exponate – von der gewaltigen sowjetischen Weltraumfähre „Buran“, über das 3,4 Milliarden Jahre alte Apollo 15 Mondgestein bis hin zum originalen „Spacelab“ Modul sowie dem Mockup des europäischen Forschungslabors „Columbus“ der ISS. Alexander Gerst übergab Gerhard Daum bereits einen geflogenen Overall, den er während der Mission getragen hat für den von ihm neu konzipierten Ausstellungsbereich „Deutsche Astronauten“. Weitere Exponate sollen in Kürze folgen. Dieser neue Ausstellungsbereich soll noch in diesem Jahr eröffnet werden, und wird die einzige Ausstellung in Deutschland sein, wo alle 11 deutschen Astronauten mit unzähligen Exponaten und detaillierten Infotafeln gezeigt werden.

Insbesondere der unter dickem Panzerglas sicher verwahrte Apollo 15 Mondstein, den Apollo Mondastronaut Eugene Cernan dem Museum 2013 überbracht hatte, faszinierte die Ministerpräsidentin besonders. „Ich könnte mir kaum einen geeigneteren Ort für Ihren Vortrag vorstellen, als eben diese Raumfahrthalle mit ihren tief beeindruckenden Exponaten“, zeigte sich Dreyer begeistert und nahm sich sehr viel Zeit, um sich von Alexander Gerst und Gerhard Daum die Schaustücke ausführlich erklären zu lassen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte „Wer im letzten Jahr auf Facebook und Twitter Ihren Aufenthalt im Weltraum mitverfolgt hat, war begeistert und fasziniert von Ihrer Mission „Blue Dot“. Hier, in Europas größter Raumfahrtausstellung, bekommen Ihre Eindrücke den passenden Rahmen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Den Stellenwert der Forschung hob auch Gerst in seinem spannenden Vortrag über die Mission “Blue Dot” (“Blauer Punkt”) hervor. “Wir machen die Experimente im Weltall, um das Leben auf der Erde besser zu machen”, so der promovierte Wissenschaftler. Die Forschung auf der ISS sei beispielsweise nicht nur für die Medizin unersetzlich. “In der Schwerelosigkeit hat man so etwas wie Osteoporose”, erklärte er. Diese sei zwar dort nur temporär, dennoch könne man wichtige Erkenntnisse für die Wissenschaft daraus ableiten. Insgesamt 23 Blutproben habe er zu Forschungszwecken dort oben abgegeben.

Der Alltag im All war für das Publikum besonders spannend. Drei Jahre hat sich Gerst bei der europäischen Weltraumorganisation ESA auf den Aufenthalt vorbereitet. “Und alles läuft dabei auf einen Punkt hinaus: den Start”, erzählte der 38-Jährige. “Man hört Gas austreten, die Ventile pfeifen und beim Start gibt es das lauteste Geräusch, das ich je gehört habe”, erinnerte sich Gerst. Mit 26 Millionen PS gehe es dann in Richtung Himmel. Ziel: die Internationale Raumstation ISS in 400 Kilometern Höhe. “Nach acht Minuten ist man da oben, der Rest – etwa sechs Stunden – ist Einparkzeit”, sagte der Astronaut.

Nach seiner Ankunft musste sich Gerst erst einmal mit den Gegebenheiten vor Ort arrangieren: essen, schlafen, forschen in Schwerelosigkeit. Sein Arbeitsplatz, das Columbus Forschungslabor, das auch im Technik Museum zu sehen ist, ersetze ein ganzes Universitätsgebäude, berichtet er. 160 Experimente hat er mit seinen Kollegen durchgeführt.

In seiner Freizeit hat Gerst neben dem täglichen Sportpflichtprogramm viel aus dem Fenster geschaut. Dabei entstanden sind unvergleichliche Bilder, mit denen er nun sein Publikum fesselt. Man sehe sehr viel schlimme Dinge wie Bomben und Raketen in den Krisengebieten oder die gewaltige Zerstörung des Amazonas. “Vor allem habe ich aber wunderschöne Sachen gesehen wie ein Südlicht”, schwärmte er. “Wir Menschen haben noch kaum etwas um uns herum entdeckt. Ich bin gespannt, was noch kommt”, sagte Gerst zur Zukunft der Raumfahrt. “Es ist das größte Abenteuer der Menschheit.”

ESA-Astronaut Alexander Gerst im Technik Museum Speyer

Vortrag und Autogrammstunde am 25. April 2015 in Europas größter Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond”

Im letzten Jahr gelang es einem Mann aus Künzelsau ganz Deutschland für die Inter-nationale Raumstation ISS und die Raumfahrt zu begeistern. Über Facebook und Twitter konnte man die Abenteuer von „Astro Alex“ regelrecht live miterleben, denn der sympathische deutsche ESA Astronaut Alexander Gerst ließ uns alle, mit Bildern und Kurznachrichten über seine Mission, am Traum ins Weltall zu fliegen teilhaben.
Der promovierte Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst gehört seit 2009 dem ESA-Astronautenkorps an. Er flog am 28. Mai 2014 an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffes zur ISS, um dort ein halbes Jahr lang zu leben und zu forschen. Damit ist er der elfte Deutsche im All und der dritte deutsche Raumfahrer auf der ISS. Bereits nach sechs Stunden Flug erreichte er die Raumstation, die die Erde in einer Höhe von 400 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 28.800 Kilometern pro Stunde umkreist.

100 Experimente in der Schwerelosigkeit des Alls

Im Mittelpunkt der sog. „ISS-Expedition“ 40 und 41 standen mehr als 100 wissen-schaftliche Experimente auf den Gebieten der Materialforschung, Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Erdbeobachtung und Technik. Neben den wissenschaftlichen Experimenten wurde auch an einem Bildungsprogramm vorwiegend für Schulen ge-arbeitet. Am 10. November 2014 endete die Expedition für Alexander Gerst und er flog, an Bord des Sojus TMA-13M Raumschiffs, zur Erde zurück. Alexander Gerst verbrach-te 165 Tage, 8 Stunden und 1 Minute im Weltraum bei 2.566 Erdorbits.
Zu den Höhepunkten von Gersts Mission “Blue Dot” gehörten beispielsweise die Inbe-triebnahme eines Schmelzofens der ESA, mit dem Proben geschmolzenen Metalls frei im Raum schwebend abgekühlt werden können, ein Außenbordeinsatz („Space Walk“) für Wartungs- und Verbesserungsarbeiten an der Raumstation und das Andocken des letzten europäischen ATV, des bisher größten Raumtransporters zur Versorgung des orbitalen Forschungs-außenpostens. Im Januar 2015 wurde Alexander Gerst von Bun-despräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Am Samstag, 25. April 2015 besucht der deutsche ESA Astronaut Alexander Gerst Europas größte Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer und hält einen Vortrag zu seiner Mission im All sowie eine Autogrammstunde.

Astronaut im All & Erdbeobachtung aus dem Weltall

Mit dabei ist sein ESA-Kollege Prof. Mike Rast von der ESA Direktion für Erd- und Umweltbeobachtung in Rom, der ebenfalls mit einem Vortrag „Wohin reist unser ge-meinsames Raumschiff Erde?“ über die vielseitigen Perspektiven der Umweltbeo-bachtung aus dem All berichtet. Die Vorträge finden ab 11.00 Uhr in der Raumfahrthalle statt. Von 13.15 Uhr bis 13.45 Uhr gibt Alexander Gerst, ebenfalls in der Raumfahrt-halle, eine Autogrammstunde. Die Vorträge und die Autogrammstunde sind im regu-lären Eintrittspreis des Technik Museum Speyer enthalten.

„Der Mond war erst der Anfang“

Vortrag mit der Raumfahrtlegende Buzz Aldrin im Technik Museum Speyer

Space Consult ist es gelungen die Raumfahrtlegende Buzz Aldrin für einen Vortrag im Technik Museum Speyer zu gewinnen. Am Samstag den 4. Oktober 2014 lädt das Technik Museum Speyer alle, die sich für die Geschichte und die Zukunft der bemannten Raumfahrt interessieren, zu einem einzigartigen Event ein. An diesem Tag wird Buzz Aldrin, der 1969 gemeinsam mit Neil Armstrong und Michael Collins die erste bemannte Mondlandung durchführte, das Museum besuchen. Nach einem Rundgang durch Europas größte Ausstellung für bemannte Raumfahrt “Apollo and Beyond”, wird er um 16 Uhr in einem Vortrag über seine Erfahrungen und Erlebnisse als Astronaut sowie über seine Visionen für die Zukunft der bemannten Raumfahrt sprechen. Anschließend steht Buzz Aldrin dem Publikum für eine Fragerunde zur Verfügung. Von den nur 12 Astronauten, die bisher den Mond betreten haben, ist Buzz Aldrin bereits der vierte, der das Museum besucht.

Etwa 600 Millionen Fernsehzuschauer erlebten 1969 die Live-Übertragung des Jahrhundert-Ereignisses, als Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond betraten. Während ihres rund 22 Stunden währenden Aufenthalts auf der Mondoberfläche sammelten die beiden Astronauten Gesteinsproben, installierten wissenschaftliche Messeinrichtungen und enthüllten eine Gedenkplakette an einem Landebein des Teils der Mondfähre, die nach dem Rückstart zum Apollo Raumschiff auf dem Mond verblieb. Nach einer Ruhepause erfolgte der problemlose Rückstart der Mondfähre Eagle zum Mutterschiff Columbia mit Michael Collins an Bord. Drei Tage später landeten die Raumfahrer sicher im Pazifik.

Auch nach seinem Abschied von der NASA im Jahr 1971 blieb Buzz Aldrin sein ganzes weiteres Leben eng mit der Raumfahrt verbunden. Er veröffentlichte mehrere Bücher, in denen er sich zum einen mit den großen Problemen auseinandersetzte, die seine plötzliche Berühmtheit mit sich brachte. Für die Mondlandung hatte er jahrelang trainiert, der Medienrummel und die Leere nach der geglückten Mission trafen ihn dagegen unvorbereitet. Wie er in seiner Autobiographie „Return to Earth“, eindrucksvoll beschreibt, war für ihn der schwerste Teil seines Lebens nicht zum Mond zu fliegen, sondern zu verarbeiten, was ihn nach der Rückkehr auf der Erde erwartete. Das zweite große Thema war und ist für Buzz Aldrin die zukünftige Entwicklung der bemannten Raumfahrt. Sein 2013 erschienenes Buch „Mission to Mars – My Vision for Space Exploration“ ist ein klares Bekenntnis zur bemannten Raumfahrt, wobei eine bemannte Mission zum Mars für ihn eine logische Fortführung dessen erscheint, was mit der ersten Mondlandung im Juli 1969 seinen Anfang genommen hat.

Am 4. Oktober 2014 besteht jetzt die einmalige Gelegenheit, nicht nur den Astronauten sondern auch den faszinierenden Menschen Buzz Aldrin persönlich kennen zu lernen. Eintrittskarten für den Vortrag sind ab dem 22. September 2014 zum Preis von 30 Euro (regulär) und 20 Euro (ermäßigt) im Technik MUSEUM SPEYER und im Onlineshop unter www.technik-museum-shop.de erhältlich. Der Vortrag findet im FORUM des Technik Museum um 16 Uhr statt und ist in englischer Sprache.

Buzz Aldrin wurde am 20. Januar 1930 in Montclair im Bundesstaat New Jersey geboren. Er ist ausgebildeter Pilot der US-Luftwaffe und war von 1963 bis 1971 NASA Astronaut. Neben Neil Armstrong ist Buzz Aldrin der bekannteste der 12 Menschen, die den Mond zwischen Juli 1969 und Dezember 1972 betreten haben. Er verbrachte bei zwei Missionen (Gemini 12 und Apollo 11) insgesamt 12 Tage, 1 Stunde und 52 Minuten im Weltraum, und 21 Stunden und 36 Minuten auf der Mondoberfläche. Gemini 12, durchgeführt im November 1966, war die letzte von 10 Gemini Missionen. Eines der Ziele war die Kopplung mit einem Zielsatelliten. Im Rahmen dieser Mission absolvierte Aldrin drei Außenbordeinsätze mit einer Gesamtdauer von 5 Stunden und 30 Minuten, was damals einen neuen Rekord darstellte. Bei der Apollo 11 Mission war Buzz Aldrin der Pilot der Mondfähre. Im Rahmen dieser Mission betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 21. Juli 1969 (MEZ) als erste Menschen den Mond. Die Aufenthaltsdauer auf dem Mond betrug 21 Stunden und 36 Minuten. Während dieser Zeit war Buzz Aldrin 2 Stunden und 19 Minuten außerhalb der Mondfähre auf der Mondoberfläche. Buzz Aldrin wurde mit zahllosen Auszeichnungen geehrt, u.a. mit der Presidential Medal of Freedom, einer der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der USA.

Steven R. Nagel (1946-2014) – NASA Space Shuttle Astronaut

Ein guter Freund hat die Erde für immer verlassen

Am 21. August 2014 ist Steve Nagel nach seinem Kampf gegen eine nicht zu besiegende Krankheit verstorben. Mit ihm habe ich einen sehr guten Freund verloren, mit dem ich über zwanzig Jahre lang tief verbunden war.

Steve hatte zu Deutschland aus mehreren Gründen eine enge Verbindung: Seine Vorfahren stammten aus einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart, und er war der einzige Astronaut, der auf beiden deutschen Spacelab Missionen 1985 und 1993 geflogen ist.
Bei seiner ersten Mission STS-51G vom 17.06. bis 24.06.1985 flog er als Missionsspezialist an Bord der Raumfähre Discovery.
Als Pilot der Raumfähre Challenger, Mission STS-61A vom 30.10. bis 06.11.1985, war er Besatzungsmitglied der ersten unter deutscher Leitung durchgeführten Spacelab D-1 Mission.
Bei STS-37 vom 05.04. bis 11.04.1991 war er zum ersten Mal Kommandant einer Space Shuttle Mission, dieser Besatzung gehörte auch seine spätere Frau Linda Godwin an.
Seine letzte Mission STS-55 vom 26.04. bis 06.05.1993 leitete er als Kommandant der zweiten unter deutscher Leitung durchgeführten Spacelab D-2 Mission.
Steve verbrachte insgesamt 30 Tage, 1 Stunde und 34 Minuten während seiner vier Missionen im Weltraum. Er war bereits zu Zeiten, als noch keine ISS um die Erde kreiste, ein Symbol für internationale Zusammenarbeit.

Unsere Freundschaft begann mit der deutschen Spacelab D-2 Mission 1993. Aufgrund unseres sehr engen Kontaktes war ich auch über die beiden letzten Jahre stets gut über seinen Gesundheitszustand informiert. Ich war zwar auf das Schlimmste gefasst, aber als ich dann die Nachricht über seinen Tod von Linda erhielt, war ich ziemlich geschockt, weil es doch so schnell passierte. Ich bin auf der einen Seite zwar sehr traurig darüber, ihn als Freund verloren zu haben, auf der anderen Seite macht es mich aber sehr glücklich, dass uns diese lange und tiefe Freundschaft verband, an die ich viele schöne Erinnerungen habe. Über die letzten zwanzig Jahre haben wir uns oft zu geschäftlichen und so oft es möglich war auch zu privaten Treffen in Houston, Cape Canaveral und Deutschland gesehen. Unvergesslich wird mir bleiben, als er im Oktober 2010 anlässlich des 25jährigen Jubiläums der STS-61A/Spacelab D-1 Mission mit einem Teil der Besatzungsmitglieder und seiner Familie zu Besuch in Deutschland war, diese acht Tage haben wir alle sehr genossen.

Verbunden hat uns beide ganz klar das Thema der bemannten Thema Raumfahrt. Besonders gemocht habe ich Steve`s immerzu herzliche Art, und dass er stets mit beiden Füßen auf dem Boden stand. Er zeichnete sich durch Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft aus, um nur einige seiner Charaktereigenschaften zu nennen. Die Fliegerei bestimmte sein ganzes Leben, aber sein ganzer Stolz war seine Familie.

Steve war einer der wenigen Menschen, zu denen ich eine solch lange und tiefe Verbindung trotz großer räumlicher Distanz hatte. Er war eine der größten Persönlichkeiten, die ich je getroffen habe. In meiner Ausstellung „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer hat er einen Ehrenplatz, an dem immer an ihn erinnert wird.
Besonders dankbar bin ich dafür, dass ich im März dieses Jahres noch ein wunderschönes Wochenende mit ihm und seiner Familie in seiner neuen Heimat in Columbia, Missouri verbringen konnte.

Steve, mein lieber Freund, Du wirst immer in meinen Gedanken sein. Ich werde Dich schmerzlich vermissen.

Sommerferien-Kinderprogramm 2014 – Wissen ist cool

Raumfahrtausstellung vom 23. August – 5. September 2014 in der Centralstation Darmstadt

„Wissen ist cool“ – unter diesem Motto hatte die Stadt Darmstadt in diesem Jahr wieder alle Kinder und Jugendlichen eingeladen, sich in Ausstellungen, Workshops, bei Führungen oder Forscherwerkstätten mit Naturwissenschaft und Technik spielerisch zu beschäftigen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH veranstaltete nun zum dritten Mal in Folge mit vielen Partnern vom 23. August – 6. September 2014 einen spannenden Wissenschaftsspielplatz rund um die Themen „Luft- und Raumfahrt“ in der ganzen City.

Interessante und spannende Eindrücke vom Leben und Arbeiten im Weltall und den Missionen, die auch von Darmstadt aus gesteuert werden, konnten Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene in der Hauptausstellung in der Centralstation gewinnen. Zwei Wochen lang zeigte die Raumfahrtausstellung jede Menge Wissenswertes. An den Ausstellungstagen gab es täglich einstündige Führungen für Kinder und Jugendliche, die das Leben an Bord der Raumschiffe und der Internationalen Raumstation lebendig machten.

Die Ausstellung, bereitgestellt von Space Consult, zeigte einen kleinen Ausschnitt von Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die Schwerpunkte der Ausstellung waren die Anfänge der bemannten Raumfahrt mit den Wostok- und Mercury-Missionen sowie den späteren Sojus- und Space Shuttle-Missionen. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Apollo-Mondlandungen sowie die Internationale Raumstation ISS und das europäische Forschungslabor Columbus. Gezeigt wurden Exponate von den Anfängen der bemannten Raumfahrt vor mehr als 50 Jahren bis zur Internationalen Raumstation.

Zu sehen waren von den Anfängen der bemannten Raumfahrt Nachbildungen der Raumanzüge von Juri Gagarin, der mit Wostok 1 als erster Mensch einmal die Erde umrundet hat, sowie von John Glenn, der mit Mercury 6 als erster Amerikaner drei Mal um die Erde geflogen ist. Im Apollo Bereich waren originalgetreue Repliken der Raumanzüge von Neil Armstrong, der am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat sowie von Gene Cernan, der im Dezember 1972, als letzter Mensch den Mond verlassen hat, zu sehen. Erstmals wurde auch eine Nachbildung des Lunar Rovers gezeigt, der bei den Apollo 15 – 17 Mondlandungen im Einsatz war. Von den Sojus Missionen war der original geflogene sowjetische Sokol Raumanzug mit Kasbek Sitz des russischen Kosmonauten Anatoli Solowjow, den er bei seiner ersten Mission, Sojus TM-5 im Juni 1988 getragen hat, ausgestellt. Im Bereich Space Shuttle wurde eine Nachbildung des Raumanzuges, der für Außenbordeinsätze zum Einsatz kommt, gezeigt. Im Bereich der ISS gab es ein Modell des Forschungslabors Columbus sowie der Ariane 5 Rakete zu sehen. Filme mit dem Mondastronauten Alan Bean, der Space Shuttle Mission STS-134 sowie über das Leben und Arbeiten der Expedition 24/25 auf der Internationalen Raumstation rundeten die Ausstellung ab.

Apollo 15 Astronaut Alfred M. Worden besucht Europas größte Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ in Speyer

Vortrag am 14. September 2014 im Technik MUSEUM SPEYER

Al Worden wurde am 7. Februar 1932 in Jackson im Bundesstaat Michigan geboren. Er ist ausgebildeter Testpilot der US-Luftwaffe und NASA Astronaut. Als Pilot der Kom-mandokapsel (CMP) von Apollo 15 umkreiste Al Worden den Mond als seine Kollegen, Kommandant David Scott und Pilot der Mondfähre James Irwin, sich bei der vierten Mondlandung auf der Oberfläche des Erdtrabanten befanden. Worden war der erste Astronaut der einen Außenbordeinsatz im tiefen Weltraum, mehr als 300.000 Kilometer von der Erde entfernt, durchführte. Er verbrachte 12 Tage, 7 Stunden, 11 Minuten, 53 Sekunden im Weltraum und davon 6 Tage, 1 Stunde, 16 Minuten, 59 Sekunden im Mondorbit bei 74 Mondumkreisungen. Bei dieser Mondlandemission wurden unter an-derem Gesteinsproben mit zurück zur Erde gebracht. Einer dieser „Mondsteine“ und zwar ein 3,34 Milliarden Jahren alter Basalt, ist seit dem letzten Jahr in Speyer zu be-staunen. Der ausgestellte Mondstein, mit der Bezeichnung 15499,67, wurde am 1. Au-gust 1971 von den Astronauten Dave Scott und Jim Irwin, an der Station 4 der zweiten Apollo 15 Exkursion, von einem Basalt-Felsblock im Hadley-Apenninen Landegebiet, abgeschlagen und fand über 40 Jahre später seinen Weg nach Speyer.

Am Sonntag, 14. September 2014 besucht Al Worden Europas größte Raumfahrtaus-stellung „Apollo and Beyond“ im Technik MUSEUM SPEYER. Hautnah erlebt man den Astronauten bei einem exklusiven Vortrag (englisch) von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr im FORUM des Museums. Der Eintritt ist für Besucher des Technik MUSEUM SPEYER frei. Wer nur den Vortrag des Apollo 15 Astronauten besuchen möchte kann ein Ticket zu 10,00 € im Online-Shop unter www.technik-museum-shop.de oder direkt an der Kasse des Technik MUSEUM SPEYER erwerben. Teil des Vortrags ist auch eine Frage- und Antwortrunde. Hier können die Besucher ihre ganz persönliche Frage an den Apollo 15 Astronauten Al Worden stellen. Informationen zum Vortrag und Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ gibt es unter www.technik-museum.de und www.spaceconsult.de.