THE MOON: From Inner Worlds to Outer Space

Ausstellung im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk, Dänemark vom 13. September 2018 bis 20. Januar 2019 mit einem Exponat von Space Consult

Update: 275.000 Besucher haben sich in vier Monaten die Ausstellung angesehen

Von der Malerei bis zur virtuellen Realität, vom Aberglauben bis zur Wissenschaft, von Mythen bis zu Missionen, von Fantasien bis zu Weltraumkolonien, begleiten Sie das Louisiana auf eine Reise zum Mond – ins All und in uns selbst. ARTnews hat THE MOON bereits als die faszinierendste Show der Saison bezeichnet.
Diese groß angelegte Ausstellung im Louisiana zeigt die Rolle, die Bedeutung und die faszinierende Kraft des Mondes. Die Ausstellung präsentiert mehr als 200 Werke und Objekte – und zeigt, wie sich die runde weiße Scheibe in unserer Kunst- und Kultur-geschichte widerspiegelt. Von Galileos Mondkarte bis zu Norman Fosters Plänen für 3D-gedruckte Mondbasen.
Die Ausstellung mischt Kunst, Film, Musik, Literatur, Architektur, Kulturgeschichte, Design und Naturwissenschaften zu einem lebendigen und vielfältigen Porträt unseres nächsten Nachbarn am Himmel. Wir begegnen dem Mond als fundamentales Symbol und als Ziel romantischer und künstlerischer Sehnsüchte, wissenschaftlicher Unter-suchungen, existentieller Fragen und des Drangs nach politischer Expansion.
Mit dieser Ausstellung erinnert das Louisiana an den bevorstehenden 50. Jahrestag der ersten Schritte des Menschen auf dem Mond und lenkt auch die Aufmerksamkeit auf ein starkes und erneutes Interesse am Mond, sowohl an der Kunst als auch als Sprungbrett für einen neuen Wettlauf mit all seinen strategischen und wirtschaftlichen Auswirkungen.

Zu bestaunen ist beispielsweise die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Kommandant von Apollo 11 und erster Mensch, der den Mond betreten hat. Dieses Exponat aus Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ wurden von Space Consult zur Verfügung gestellt.

25. Jubiläum Raumfahrtmission STS-55 – Spacelab D-2

Missionspräsentation und Talkrunde mit 6 Astronauten am 1. Mai 2018 in Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer

Speyer. Mondstein, Raumfähre, Sojus Landekapsel oder Raumanzug. Dies sind nur einige der etwa 600 Ausstellungsstücke die in Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer zu sehen sind. Seit fast 10 Jahren ist das Museum Anlaufstelle für Raumfahrtbegeisterte, aber auch für Astronauten oder Kosmonauten wie beispielsweise Alexander Gerst oder Buzz Aldrin. Neben der um-fangreichen Sammlung zur bemannten Raumfahrt können Besucher bei Vorträgen oder Talkrunden den Weltraum regelrecht selbst erleben. Diese speziellen Veranstaltungen finden mehrmals jährlich statt, so dass bereits 44 Raumfahrer das Museum besuchten.

Passend zum 25. Jubiläum der Mission STS-55 – Spacelab D-2 reisen 6 Mitglieder der Besatzung nach Speyer und berichten am 1. Mai 2018 über die Mission und ihre Erleb-nisse im Weltall. Zu Gast sind die deutschen Astronauten Hans Schlegel und Ulrich Walter sowie die US Astronauten Tom Henricks, Jerry Ross, Charles Precourt und Bernard Harris. Die Präsentation mit anschließender Talkrunde beginnt um 15.00 Uhr und findet in der Raumfahrthalle des Museums statt. Es stehen begrenzt Sitzplätze zur freien Verfügung. Das Programm ist im regulären Eintritt enthalten und endet voraus-sichtlich gegen 17.30 Uhr. Weitere Informationen zur Jubiläumsveranstaltung 25 Jahre Spacelab D-2 gibt es unter https://speyer.technik-museum.de/de/d-2.

STS-55 – Spacelab D-2 / 1993-2018

Die zweite Deutsche Spacelab Mission D-2 flog im Auftrag des Bundesministeriums für Bildung und Forschung und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt vom 26. April bis 6. Mai 1993 mit der US-Raumfähre Columbia. Die Besatzung bestand aus den deutschen Astronauten Hans Schlegel und Ulrich Walter sowie den US Astronauten Tom Henricks, Jerry Ross, Charles Precourt und Bernard Harris und dem Kommandan-ten Steve Nagel †. Die Mission führte unter deutscher Leitung naturwissenschaftliche und biomedizinische Experimente sowie Himmels- und Erdbeobachtungen durch. Der Ursprüngliche Start war für den 22. März 1993 geplant. Dieser musste jedoch drei Se-kunden vor dem Abheben, als die Triebwerke bereits gezündet waren, abgebrochen werden, da eines der drei Triebwerke nicht den vollen Schub entwickelte. Wenige Se-kunden nach Abschaltung der Triebwerke versprühte man Tausende Kubikmeter Was-ser über die drei Haupttriebwerke, um so ein Feuer durch eventuell austretenden Was-serstoff zu verhindern. Der zweite Startversuch erfolgte am 24. April 1993. Aber auch dieser musste wegen technischer Probleme mit einem Navigationsgerät abgebrochen werden. Beim dritten Versuch klappte es, so dass die Crew am 26. April 1993 pünktlich abhob. Die US Raumfähre Columbia wurde vom Johnson Raumflugzentrum in Houston kontrolliert, die Betreuung der wissenschaftlichen Experimente erfolgte jedoch vom deutschen Raumfahrtkontrollzentrum des DLR in Oberpfaffenhofen.

Die insgesamt 88 wissenschaftlichen Experimente wurden auf den Gebieten der Materialwissenschaft, Biologie, Medizin, Technologieanwendungen, Erdbeobachtung sowie Astronomie und Atmosphärenphysik durchgeführt und von den Einrichtungen DLR, NASA und ESA sowie der französischen und der japanischen Raumfahrtbehörde erstellt. Wie bei allen Spacelab-Missionen arbeitete die Besatzung in zwei Schichten rund um die Uhr, um die Zeit in der Erdumlaufbahn optimal auszunutzen. Für Beo-bachtungen der Reaktion auf die Schwerelosigkeit waren verschiedene Pflanzen wie Tabak, Fingerhut und Sonnenblume sowie Larven des Südafrikanischen Krallen-frosches und des Buntbarsches mit an Bord. Mediziner Bernard Harris legte erstmals im Weltraum einem Astronauten (Hans Schlegel) einen intravenösen Zugang, durch den eine Kochsalzlösung injiziert wurde. Mit dem von Deutschland bereitgestellten Roboter Experiment ROTEX (Robot Technology Experiment) gelang es erstmals ein frei schwe-bendes Objekt im All mittels Fernsteuerung von der Erde aus einzufangen. Bedingt durch die schlechten Wetterverhältnisse in Florida musste die Landung der Raumfähre Columbia am 6. Mai 1993 nach Kalifornien verlegt werden.

Die komplette Besatzung, außer dem verstorbenen Kommandanten Steve Nagel*, wird das 25. Jubiläum von Spacelab D-2 an drei Standorten in Deutschland feiern. Neben Berlin und München besucht die Crew auch die Technik Museen Sinsheim und Speyer.

*Steve Nagel, geb. am 27. Oktober 1946 verstarb am 21. August 2014. Im Oktober 2010 besuchte er anlässlich des Jubiläums zu 25 Jahre Spacelab D-1 die Ausstellung „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer. Steve Nagel war der einzige Astro-naut der an beiden Deutschen Spacelab Missionen, D-1 als Pilot der Raumfähre Challenger und D-2 als Kommandant der Raumfähre Columbia, teilnahm.

Unser Morgen wird Heute gemacht

Dieser Slogan war das Motto beim Tag der offenen Tür am 26. und 27. August 2017 im Bundesministerium für Verkehr und digitale Infrastruktur.

Space Consult hat zu diesem Anlass Ausstellungsstücke aus Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt “Apollo and Beyond” bereitgestellt.

Unter dem Motto „Unser Morgen wird Heute gemacht“ hat das Ministerium die Bevöl-kerung eingeladen, sich ein Bild zu machen, mit welchen konkreten Maßnahmen das Ministerium moderne, intelligente und digitalisierte Mobilität in unserer vernetzten Welt gestaltet.
Es wurde den Gästen und Besuchern einen Einblick in die Aufgaben und die Arbeit des Ministeriums und seiner nachgeordneten Behörden gezeigt. Am Tag der offenen Tür informierten über 50 Aussteller zu den Themen digitale Gesellschaft, Mobilität 4,0 sowie Verkehrssicherheit und Infrastrukturinvestitionen.
Wie gelingt es, Menschen, Güter und Daten noch schneller, sicherer und umweltfreund-licher ans Ziel zu bringen. Im Zukunftsministerium konnten Besucher die Technik und Innovationen von morgen kennenlernen.

Die Exponate, die von Space Consult bereitgestellt wurden, zeigten einen kleinen Ausschnitt aus Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Apollo 11 Kommandant und erster Mensch, der am 21. Juli 1969 den Mond betreten hat. Sowie die Flightsuit von Ulf Merbold die er bei seiner ersten Mission STS-9 im November 1983 beim Start und der Landung an Bord der Raumfähre Columbia getragen hat. Von seiner dritten Mission zur Raumstation Mir wurden die Handschuhe seines Sokol Raumanzuges gezeigt die er beim Start und der Landung an Bord von Sojus TM-20 / TM-19 im Oktober/November 1994 getragen hat. Passend dazu wurden 10 Stücke Russischer Raumfahrtnahrung ausgestellt.

Beim Kinder- und Familienfest am Samstagabend haben der Minister Alexander Dobrindt und Ulf Merbold den Kindern und Erwachsenen die bemannte Raumfahrt ein Stück näher gebracht.

Messe Techtextil: Living in Space

Internationale Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe “techtextil” vom 09. bis 12. Mai 2017 bei der Messe Frankfurt.

Die Techtextil ist die internationale Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe und zeigt das gesamte Spektrum der Einsatzmöglichkeiten textiler Technologien. Unter dem Motto „Connecting the Future“ präsentierten vom 9. bis 12. Mai 2017 internationale Aussteller den Fachbesuchern ihre textilen Produktneuheiten. Unter dem Titel „Living in Space“ präsentierte die Techtextil in Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrt-agentur (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Anwen-dungsvielfalt technischer Textilien am Beispiel Raumfahrt. In der Halle 6.1 entstand im Umfeld der Aussteller mit funktionalen Bekleidungstextilien und Herstellern von tech-nischen Textilien ein Sonderareal, das Hightech-Textilien und textile Verarbeitungs-technologien aus und für die Raumfahrt zeigte. Angelehnt an die Anwendungsbereiche technischer Textilien war das Areal in die Bereiche Architektur, Bekleidung, Mobilität und Zivilisation aufgeteilt.

Höhepunkt des interaktiven Areals war ein Virtual Reality-Erlebnis. Besucher der Techtextil und Texprocess erlebten eine virtuelle Reise durchs Weltall bis zum Mars. Dabei erfuhren Sie, wie technische Textilien und deren Verarbeitung eine Besiedlung des Weltraums möglich machen könnte. Eine „Material Gallery“ zeigte textile Produkte und Verarbeitungstechnologien von Ausstellern der Techtextil und Texprocess mit Anwendungsbezug zur Raumfahrt.

Exponate der ESA, des DLR sowie von Space Consult machten das Areal zu einem außergewöhnlichen Messe-Erlebnis. Impulsvorträge von ESA-Experten für Techno-logietransfer an allen Messetagen ergänzten das Angebot zusätzlich.

Die Exponate, die von Space Consult bereitgestellt wurden, zeigten einen kleinen Aus-schnitt aus Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die originalgetreue Nachbildung des Raum-anzuges von Eugene Cernan, Kommandant von Apollo 17 und der den Mond am 13. Dezember 1972 letzter Mensch verlassen hat. Außerdem der Sokol KW-2 Raumanzug des Kosmonauten Anatoli Solowjow, den er beim Start mit Sojus TM-5 am 7. Juni 1988 und der Landung mit Sojus TM-4 am 17. Juni 1988 getragen hat. Ein weiteres Exponat war ein Schnittmodell des europäischen Forschungslabors „Columbus“ der Internatio-nalen Raumstation ISS im Maßstab 1:10.

„Der Mond war erst der Anfang“

Vortrag mit der Raumfahrtlegende Buzz Aldrin im Technik Museum Speyer

Space Consult ist es gelungen die Raumfahrtlegende Buzz Aldrin für einen Vortrag im Technik Museum Speyer zu gewinnen. Am Samstag den 4. Oktober 2014 lädt das Technik Museum Speyer alle, die sich für die Geschichte und die Zukunft der bemannten Raumfahrt interessieren, zu einem einzigartigen Event ein. An diesem Tag wird Buzz Aldrin, der 1969 gemeinsam mit Neil Armstrong und Michael Collins die erste bemannte Mondlandung durchführte, das Museum besuchen. Nach einem Rundgang durch Europas größte Ausstellung für bemannte Raumfahrt “Apollo and Beyond”, wird er um 16 Uhr in einem Vortrag über seine Erfahrungen und Erlebnisse als Astronaut sowie über seine Visionen für die Zukunft der bemannten Raumfahrt sprechen. Anschließend steht Buzz Aldrin dem Publikum für eine Fragerunde zur Verfügung. Von den nur 12 Astronauten, die bisher den Mond betreten haben, ist Buzz Aldrin bereits der vierte, der das Museum besucht.

Etwa 600 Millionen Fernsehzuschauer erlebten 1969 die Live-Übertragung des Jahrhundert-Ereignisses, als Neil Armstrong und Buzz Aldrin als erste Menschen den Mond betraten. Während ihres rund 22 Stunden währenden Aufenthalts auf der Mondoberfläche sammelten die beiden Astronauten Gesteinsproben, installierten wissenschaftliche Messeinrichtungen und enthüllten eine Gedenkplakette an einem Landebein des Teils der Mondfähre, die nach dem Rückstart zum Apollo Raumschiff auf dem Mond verblieb. Nach einer Ruhepause erfolgte der problemlose Rückstart der Mondfähre Eagle zum Mutterschiff Columbia mit Michael Collins an Bord. Drei Tage später landeten die Raumfahrer sicher im Pazifik.

Auch nach seinem Abschied von der NASA im Jahr 1971 blieb Buzz Aldrin sein ganzes weiteres Leben eng mit der Raumfahrt verbunden. Er veröffentlichte mehrere Bücher, in denen er sich zum einen mit den großen Problemen auseinandersetzte, die seine plötzliche Berühmtheit mit sich brachte. Für die Mondlandung hatte er jahrelang trainiert, der Medienrummel und die Leere nach der geglückten Mission trafen ihn dagegen unvorbereitet. Wie er in seiner Autobiographie „Return to Earth“, eindrucksvoll beschreibt, war für ihn der schwerste Teil seines Lebens nicht zum Mond zu fliegen, sondern zu verarbeiten, was ihn nach der Rückkehr auf der Erde erwartete. Das zweite große Thema war und ist für Buzz Aldrin die zukünftige Entwicklung der bemannten Raumfahrt. Sein 2013 erschienenes Buch „Mission to Mars – My Vision for Space Exploration“ ist ein klares Bekenntnis zur bemannten Raumfahrt, wobei eine bemannte Mission zum Mars für ihn eine logische Fortführung dessen erscheint, was mit der ersten Mondlandung im Juli 1969 seinen Anfang genommen hat.

Am 4. Oktober 2014 besteht jetzt die einmalige Gelegenheit, nicht nur den Astronauten sondern auch den faszinierenden Menschen Buzz Aldrin persönlich kennen zu lernen. Eintrittskarten für den Vortrag sind ab dem 22. September 2014 zum Preis von 30 Euro (regulär) und 20 Euro (ermäßigt) im Technik MUSEUM SPEYER und im Onlineshop unter www.technik-museum-shop.de erhältlich. Der Vortrag findet im FORUM des Technik Museum um 16 Uhr statt und ist in englischer Sprache.

Buzz Aldrin wurde am 20. Januar 1930 in Montclair im Bundesstaat New Jersey geboren. Er ist ausgebildeter Pilot der US-Luftwaffe und war von 1963 bis 1971 NASA Astronaut. Neben Neil Armstrong ist Buzz Aldrin der bekannteste der 12 Menschen, die den Mond zwischen Juli 1969 und Dezember 1972 betreten haben. Er verbrachte bei zwei Missionen (Gemini 12 und Apollo 11) insgesamt 12 Tage, 1 Stunde und 52 Minuten im Weltraum, und 21 Stunden und 36 Minuten auf der Mondoberfläche. Gemini 12, durchgeführt im November 1966, war die letzte von 10 Gemini Missionen. Eines der Ziele war die Kopplung mit einem Zielsatelliten. Im Rahmen dieser Mission absolvierte Aldrin drei Außenbordeinsätze mit einer Gesamtdauer von 5 Stunden und 30 Minuten, was damals einen neuen Rekord darstellte. Bei der Apollo 11 Mission war Buzz Aldrin der Pilot der Mondfähre. Im Rahmen dieser Mission betraten Neil Armstrong und Buzz Aldrin am 21. Juli 1969 (MEZ) als erste Menschen den Mond. Die Aufenthaltsdauer auf dem Mond betrug 21 Stunden und 36 Minuten. Während dieser Zeit war Buzz Aldrin 2 Stunden und 19 Minuten außerhalb der Mondfähre auf der Mondoberfläche. Buzz Aldrin wurde mit zahllosen Auszeichnungen geehrt, u.a. mit der Presidential Medal of Freedom, einer der beiden höchsten zivilen Auszeichnungen der USA.

Steven R. Nagel (1946-2014) – NASA Space Shuttle Astronaut

Ein guter Freund hat die Erde für immer verlassen

Am 21. August 2014 ist Steve Nagel nach seinem Kampf gegen eine nicht zu besiegende Krankheit verstorben. Mit ihm habe ich einen sehr guten Freund verloren, mit dem ich über zwanzig Jahre lang tief verbunden war.

Steve hatte zu Deutschland aus mehreren Gründen eine enge Verbindung: Seine Vorfahren stammten aus einem kleinen Ort in der Nähe von Stuttgart, und er war der einzige Astronaut, der auf beiden deutschen Spacelab Missionen 1985 und 1993 geflogen ist.
Bei seiner ersten Mission STS-51G vom 17.06. bis 24.06.1985 flog er als Missionsspezialist an Bord der Raumfähre Discovery.
Als Pilot der Raumfähre Challenger, Mission STS-61A vom 30.10. bis 06.11.1985, war er Besatzungsmitglied der ersten unter deutscher Leitung durchgeführten Spacelab D-1 Mission.
Bei STS-37 vom 05.04. bis 11.04.1991 war er zum ersten Mal Kommandant einer Space Shuttle Mission, dieser Besatzung gehörte auch seine spätere Frau Linda Godwin an.
Seine letzte Mission STS-55 vom 26.04. bis 06.05.1993 leitete er als Kommandant der zweiten unter deutscher Leitung durchgeführten Spacelab D-2 Mission.
Steve verbrachte insgesamt 30 Tage, 1 Stunde und 34 Minuten während seiner vier Missionen im Weltraum. Er war bereits zu Zeiten, als noch keine ISS um die Erde kreiste, ein Symbol für internationale Zusammenarbeit.

Unsere Freundschaft begann mit der deutschen Spacelab D-2 Mission 1993. Aufgrund unseres sehr engen Kontaktes war ich auch über die beiden letzten Jahre stets gut über seinen Gesundheitszustand informiert. Ich war zwar auf das Schlimmste gefasst, aber als ich dann die Nachricht über seinen Tod von Linda erhielt, war ich ziemlich geschockt, weil es doch so schnell passierte. Ich bin auf der einen Seite zwar sehr traurig darüber, ihn als Freund verloren zu haben, auf der anderen Seite macht es mich aber sehr glücklich, dass uns diese lange und tiefe Freundschaft verband, an die ich viele schöne Erinnerungen habe. Über die letzten zwanzig Jahre haben wir uns oft zu geschäftlichen und so oft es möglich war auch zu privaten Treffen in Houston, Cape Canaveral und Deutschland gesehen. Unvergesslich wird mir bleiben, als er im Oktober 2010 anlässlich des 25jährigen Jubiläums der STS-61A/Spacelab D-1 Mission mit einem Teil der Besatzungsmitglieder und seiner Familie zu Besuch in Deutschland war, diese acht Tage haben wir alle sehr genossen.

Verbunden hat uns beide ganz klar das Thema der bemannten Thema Raumfahrt. Besonders gemocht habe ich Steve`s immerzu herzliche Art, und dass er stets mit beiden Füßen auf dem Boden stand. Er zeichnete sich durch Aufrichtigkeit, Zuverlässigkeit und Hilfsbereitschaft aus, um nur einige seiner Charaktereigenschaften zu nennen. Die Fliegerei bestimmte sein ganzes Leben, aber sein ganzer Stolz war seine Familie.

Steve war einer der wenigen Menschen, zu denen ich eine solch lange und tiefe Verbindung trotz großer räumlicher Distanz hatte. Er war eine der größten Persönlichkeiten, die ich je getroffen habe. In meiner Ausstellung „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer hat er einen Ehrenplatz, an dem immer an ihn erinnert wird.
Besonders dankbar bin ich dafür, dass ich im März dieses Jahres noch ein wunderschönes Wochenende mit ihm und seiner Familie in seiner neuen Heimat in Columbia, Missouri verbringen konnte.

Steve, mein lieber Freund, Du wirst immer in meinen Gedanken sein. Ich werde Dich schmerzlich vermissen.

Sommerferien-Kinderprogramm 2014 – Wissen ist cool

Raumfahrtausstellung vom 23. August – 5. September 2014 in der Centralstation Darmstadt

„Wissen ist cool“ – unter diesem Motto hatte die Stadt Darmstadt in diesem Jahr wieder alle Kinder und Jugendlichen eingeladen, sich in Ausstellungen, Workshops, bei Führungen oder Forscherwerkstätten mit Naturwissenschaft und Technik spielerisch zu beschäftigen. Die Wissenschaftsstadt Darmstadt Marketing GmbH veranstaltete nun zum dritten Mal in Folge mit vielen Partnern vom 23. August – 6. September 2014 einen spannenden Wissenschaftsspielplatz rund um die Themen „Luft- und Raumfahrt“ in der ganzen City.

Interessante und spannende Eindrücke vom Leben und Arbeiten im Weltall und den Missionen, die auch von Darmstadt aus gesteuert werden, konnten Kinder und Jugendliche sowie Erwachsene in der Hauptausstellung in der Centralstation gewinnen. Zwei Wochen lang zeigte die Raumfahrtausstellung jede Menge Wissenswertes. An den Ausstellungstagen gab es täglich einstündige Führungen für Kinder und Jugendliche, die das Leben an Bord der Raumschiffe und der Internationalen Raumstation lebendig machten.

Die Ausstellung, bereitgestellt von Space Consult, zeigte einen kleinen Ausschnitt von Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die Schwerpunkte der Ausstellung waren die Anfänge der bemannten Raumfahrt mit den Wostok- und Mercury-Missionen sowie den späteren Sojus- und Space Shuttle-Missionen. Ein weiterer Schwerpunkt waren die Apollo-Mondlandungen sowie die Internationale Raumstation ISS und das europäische Forschungslabor Columbus. Gezeigt wurden Exponate von den Anfängen der bemannten Raumfahrt vor mehr als 50 Jahren bis zur Internationalen Raumstation.

Zu sehen waren von den Anfängen der bemannten Raumfahrt Nachbildungen der Raumanzüge von Juri Gagarin, der mit Wostok 1 als erster Mensch einmal die Erde umrundet hat, sowie von John Glenn, der mit Mercury 6 als erster Amerikaner drei Mal um die Erde geflogen ist. Im Apollo Bereich waren originalgetreue Repliken der Raumanzüge von Neil Armstrong, der am 21. Juli 1969 als erster Mensch den Mond betrat sowie von Gene Cernan, der im Dezember 1972, als letzter Mensch den Mond verlassen hat, zu sehen. Erstmals wurde auch eine Nachbildung des Lunar Rovers gezeigt, der bei den Apollo 15 – 17 Mondlandungen im Einsatz war. Von den Sojus Missionen war der original geflogene sowjetische Sokol Raumanzug mit Kasbek Sitz des russischen Kosmonauten Anatoli Solowjow, den er bei seiner ersten Mission, Sojus TM-5 im Juni 1988 getragen hat, ausgestellt. Im Bereich Space Shuttle wurde eine Nachbildung des Raumanzuges, der für Außenbordeinsätze zum Einsatz kommt, gezeigt. Im Bereich der ISS gab es ein Modell des Forschungslabors Columbus sowie der Ariane 5 Rakete zu sehen. Filme mit dem Mondastronauten Alan Bean, der Space Shuttle Mission STS-134 sowie über das Leben und Arbeiten der Expedition 24/25 auf der Internationalen Raumstation rundeten die Ausstellung ab.

Apollo 15 Astronaut Alfred M. Worden besucht Europas größte Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ in Speyer

Vortrag am 14. September 2014 im Technik MUSEUM SPEYER

Al Worden wurde am 7. Februar 1932 in Jackson im Bundesstaat Michigan geboren. Er ist ausgebildeter Testpilot der US-Luftwaffe und NASA Astronaut. Als Pilot der Kom-mandokapsel (CMP) von Apollo 15 umkreiste Al Worden den Mond als seine Kollegen, Kommandant David Scott und Pilot der Mondfähre James Irwin, sich bei der vierten Mondlandung auf der Oberfläche des Erdtrabanten befanden. Worden war der erste Astronaut der einen Außenbordeinsatz im tiefen Weltraum, mehr als 300.000 Kilometer von der Erde entfernt, durchführte. Er verbrachte 12 Tage, 7 Stunden, 11 Minuten, 53 Sekunden im Weltraum und davon 6 Tage, 1 Stunde, 16 Minuten, 59 Sekunden im Mondorbit bei 74 Mondumkreisungen. Bei dieser Mondlandemission wurden unter an-derem Gesteinsproben mit zurück zur Erde gebracht. Einer dieser „Mondsteine“ und zwar ein 3,34 Milliarden Jahren alter Basalt, ist seit dem letzten Jahr in Speyer zu be-staunen. Der ausgestellte Mondstein, mit der Bezeichnung 15499,67, wurde am 1. Au-gust 1971 von den Astronauten Dave Scott und Jim Irwin, an der Station 4 der zweiten Apollo 15 Exkursion, von einem Basalt-Felsblock im Hadley-Apenninen Landegebiet, abgeschlagen und fand über 40 Jahre später seinen Weg nach Speyer.

Am Sonntag, 14. September 2014 besucht Al Worden Europas größte Raumfahrtaus-stellung „Apollo and Beyond“ im Technik MUSEUM SPEYER. Hautnah erlebt man den Astronauten bei einem exklusiven Vortrag (englisch) von 14.00 Uhr bis 15.00 Uhr im FORUM des Museums. Der Eintritt ist für Besucher des Technik MUSEUM SPEYER frei. Wer nur den Vortrag des Apollo 15 Astronauten besuchen möchte kann ein Ticket zu 10,00 € im Online-Shop unter www.technik-museum-shop.de oder direkt an der Kasse des Technik MUSEUM SPEYER erwerben. Teil des Vortrags ist auch eine Frage- und Antwortrunde. Hier können die Besucher ihre ganz persönliche Frage an den Apollo 15 Astronauten Al Worden stellen. Informationen zum Vortrag und Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ gibt es unter www.technik-museum.de und www.spaceconsult.de.

“Space” ZDF-Fernsehgarten

ZDF-Fernsehgarten am 6. Juli 2014 mit dem Thema “Space” und den deutschen Astronauten Ulf Merbold und Alexander Gerst sowie hochkarätige Exponate aus Europas größter Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond”

Am 6. Juli 2014 fand ein ZDF-Fernsehgarten mit dem Thema “Space” statt. Moderatorin Andrea Kiewel hatte als Gast den deutschen Astronauten Ulf Merbold. Höhepunkt war eine Liveschaltung zu Alexander Gerst der sich seit dem 28. Mai 2014 an Bord der In-ternationalen Raumstation befindet. Space Consult und das Technik Museum Speyer stellten dafür erstklassige Raumfahrtexponate aus Europas größter Raumfahrtausstel-lung “Apollo and Beyond” zur Verfügung um der Unterhaltungsshow den passenden Rahmen zu verleihen.

Bereitgestellte Exponate waren die Raumanzüge von Neil Armstrong und Gene Cernan sowie das Lunar Roving Vehicle (Repliken). Der geflogene Sokol Raumanzug mit Kasbek Sitz von Kosmonaut Anatoli Solowjow der mit Sojus TM-5 im Juni 1988 zur Raumstation MIR geflogen ist. Je ein Modell der Sojus Rakete im Maßstab 1:20 sowie der Sojus Oberstufe im Maßstab 1:10. Ein 3,34 Milliarden Jahre alter Mondstein, ein Basalt der Apollo 15 Mission (4. Mondlandung). Ulf Merbold`s Sojus TM-19 Kapsel und seine geflogenen Sokol Handschuhe die er beim Start und der Landung getragen hat.

“Astronaut Douglas H. Wheelock”

Neuer Ausstellungsbereich “Astronaut Douglas H. Wheelock” in Europas größter Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond” im Technik Museum Speyer

Im neuen Ausstellungsbereich “Astronaut Douglas H. Wheelock” im Technik Museum Speyer wird eine Auswahl an Exponaten seiner Space Shuttle Mission STS-120 sowie seiner ISS Langzeitmission Expedition 24/25 gezeigt. Durch unsere mehr als zehnjäh-rige Freundschaft war es ihm ein Bedürfnis, dass weitere Exponate von ihm in Europas größter Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond” gezeigt werden. Zu den bisher 15 ausgestellten Exponaten sind nun weitere 11 dazu gekommen, die gerade für die Aus-stellung vorbereitet und in einigen Wochen zu sehen sein werden.

Die letzten Kontakte von Gerhard Daum mit Doug Wheelock im Juni 2010 während der letzten Vorbereitungen zu seinem Start mit dem Sojus TMA-19 Raumschiff zur Inter-nationalen Raumstation. Zwei ganz besondere “Handshakes” am 13. Juni 2010 wäh-rend seiner Quarantäne im Kosmonaut Hotel in Baikonur sowie am Starttag, dem 15. Juni 2010, nach dem Ankleiden und der Überprüfung seines Sokol-Raumanzuges im russischen Kosmodrom Baikonur. Beim so genannten “Walkout” sein letzter Gruß, bevor er den Bus bestiegen hat, der ihn und seine Kollegen Fjodor Jurtschichin und Shannon Walker zur Startrampe 1 gebracht hat.