Aus den Weiten des Weltalls in »Bares für Rares – Sammlerstücke«

tor: Dr.-Ing. Helmut Warth

Eben noch auf dem »Mond«, Sekundenbruchteile später im Technik-Museum Speyer und gleich darauf in einem Haus in Südhessen. Auf einen wilden Ritt durch Raum und Zeit hat Moderator Horst Lichter am Sonntag, den 14. November 2021, im neuen »Bares für Rares«-Format »Sammlerstücke« die Zuschauer mitgenommen. Dreh- und Angelpunkt des ersten Beitrags über »Deutschlands Super-Sammler« war die etwa 900 Exponate zählende Raumfahrt-Sammlung von Gerhard Daum, von denen knapp 600 Stücke im Technik Museum Speyer ausgestellt sind.

»Bares für Rares«
Bei der ZDF-Sendung »Bares für Rares« geht es darum, dass Kandidaten ihre Raritäten und Antiquitäten zu einem hohen Preis an die Händler bringen. In der neuen Show »Sammlerstücke« stellt Moderator Horst Lichter nun aber Objekte vor, die unverkäuflich sind. In ganz Deutschland besuchte er deshalb private Sammler, die ihm ihre größten Schätze offenbarten. »Die haben Sammlungen, die sind so unglaublich – die wollte ich immer schon mal gerne sehen«. Und genau darum geht es bei »Sammlerstücke«, erklärt Lichter zu Beginn der Show.

Moderator Horst Lichter steckt in einem Raumanzug der NASA in der Raumfahrtaus-stellung »Apollo and Beyond« im Technik Museum Speyer. (Bildquelle: ZDF 2021)

»Eine der weltweit größten Raumfahrtsammlungen«In der ersten Folge der neuen Sendung besucht Lichter den Raumfahrtsammler Gerhard Daum im beschaulichen Riedstadt in Hessen. Der 62-Jährige ist seines Zeichens Raumfahrt-Journalist sowie Direktor und Kurator Europas größter Ausstellung zur bemannten Raumfahrt »Apollo and Beyond«, die sich im Technik Museum Speyer befindet. Daum selbst war beim Start von 55 Space Shuttle Missionen in Cape Canaveral in Florida sowie zwei Sojus Missionen im kasachischen Baikonur als Raumfahrtjournalist live mit dabei. Er beschäftigt sich seit mehr als 50 Jahren mit der bemannten Raumfahrt und hat etwa 900 Raumfahrtexponate in seiner Sammlung. Damit besitzt er eine der weltweit größten Raumfahrtsammlungen, die nur aus originalen Stücken der Missionen sowie von den Astronauten und Kosmonauten besteht. Es handelt sich damit nicht um Souvenirs aus Raumfahrtshops, sondern um zum größten Teil auf Raumfahrtmissionen geflogenen Gegenständen und Ausrüstungsstücken. Gerhard Daum hat zwar eine große Raumfahrtsammlung, bezeichnet sich selbst aber nicht als reinen »Sammler«.

Gerhard Daum zeigt Moderator Horst Lichter seine Exponate im Ausstellungsbereich »Der Mond« im Technik Museum Speyer. (Bildquelle: ZDF 2021)

»Der Beginn der Passion«

»Wie kommt man eigentlich dazu, so etwas zu sammeln?«, möchte Lichter von ihm wissen. »Das begann schon in meiner Kindheit. Mit sieben, acht Jahren habe ich die Gemini-Mission live im Fernsehen erlebt«, berichtet er. Gemini war das zweite bemannte Raumfahrt-programm der NASA in den USA. »Als Erwachsener habe ich dann journalistisch gearbeitet, hatte aber schon als Jugendlicher an Wernher von Braun einen Brief geschrieben«, berichtet er. Von Braun war ein deutscher, später amerikanischer Raketeningenieur und gilt als früher Pionier und Wegbereiter der Raumfahrt, der die bemannten Flüge der Menschheit zum Mond ermöglichte.
»Du hast an Wernher von Braun einen Brief geschrieben und Antwort bekommen?«, fragt Lichter völlig fassungslos. »Ja, allerdings vom Pressechef. Hätte ich keine Antwort bekommen, so würden wir heute hier nicht stehen. Das war eine „schlüsselmomentartige Initialzündung«, antwortet Daum. »Mittlerweile habe ich meine Leidenschaft zum Beruf gemacht«, fügte er hinzu. Neben Raumfahrtausstellungen und dem Verleih seiner Exponate, ist er Fachberater für Raumfahrt in den TV- und Printmedien, hält Vorträge und vermittelt als Agentur Astronauten und Kosmonauten für Veranstaltungen.

Gerhard Daum (links) und Moderator Horst Lichter im Lunar Roving Vehicle (LRV) im Ausstellungsbereich »Der Mond« im Technik Museum Speyer. (Bildquelle: ZDF 2021

»Wertvolle Raumfahrtschätze«
Er besitzt auch eine 1:1 Nachbildung der Mondfähre, die aus den USA stammt. Zudem hat er in seinem Büro eine ganz besondere Tür. »Ich hatte innerhalb der letzten zwölf Jahre 53 Astronauten und Kosmonauten zu Gast im Technik Museum Speyer, und alle Astronauten und Kosmonauten, die hier waren, haben diese Tür in meinem Büro signiert«, berichtet er und zeigt Lichter die Unterschriften – zum Beispiel die von Buzz Aldrin von Apollo 11, dem zweiten Menschen auf dem Mond oder Gennady Padalka, der mit 878 Tagen im Weltraum der aktuelle Rekordhalter für Langzeitaufenthalte im All ist. »Die Tür ist doch ein Vermögen wert! Niemand wird sie alle auf einer Tür haben«, ruft Lichter begeistert aus. »Wahrscheinlich gibt es in Europa kaum jemanden, der so eine Tür hat«, stimmt Daum ihm zu. Seine Idee mit zur Tür entstammt einer sowjetisch/russischen Tradition. Bevor die Kosmonauten am Starttag ihre Apartments im Kosmonauten-Hotel verlassen, ist es Tradition, die Tür vor der Fahrt ins Kosmodrom Baikonur zu signieren. Gerhard Daum hat es so abgewandelt, dass jeder Astronaut bzw. Kosmonaut, der sein privates Büro besucht hat, die Tür mit seinem Namen und den geflogenen Mission(en) signiert.
Besonders stolz ist er aber auf sein erstes Exponat, das er vor etwa 25 Jahren bekommen hat. »Von Apollo 16, der fünften Landung von Menschen auf dem Mond, stammt eine US-Flagge, die an Bord der Mondfähre auf der Mondoberfläche war«, erklärt er. Diese Flagge erhielt er von Charlie Duke, dem jüngsten und zehnten von zwölf Menschen, die zwischen 1969 und 1972 den Mond betreten haben. Den Preis möchte er zwar nicht verraten, »aber sie ist heute um ein Vielfaches mehr wert«, sagt er. Lichter verrät jedoch, dass solche Objekte bei Auktionen 12.000 bis 20.000 Dollar einbringen können.

»Eines der Highlights des Super-Sammlers «
»Was ist denn dein absolutes Highlight-Stück?«, möchte Lichter schließlich wissen. »Es gibt mehrere, aber eins ist von Apollo 13. Ein Pineapple-Grapefruit-Drink, ein Kaltgetränk vakuumiert in einem Kunststoffbeutel, das mit Apollo 13 um den Mond geflogen ist«, sagt Daum und erklärt, dass auf dieser Mission ein Sauerstofftank im Versorgungsteil des Apollo-Raumschiffs explodierte – 320.000 Kilometer weit von der Erde entfernt. Trotz dieses Unglücks war die Apollo 13 Mission dennoch ein Erfolg, da es sich um die erste Rettungsaktion von Astronauten dieser Art handelte und die drei amerikanischen Raumfahrer wieder lebend zur Erde zurückkamen. »Auf einer Auktion in den USA kann das zwischen 8.000 und 10.000 Euro bringen. Es ist deshalb auch ein besonderes Stück, weil es auf Apollo 13 geflogen ist und die Astronauten hätten vier, fünf, sechs Tode sterben können. Deshalb war es etwas Besonderes, dass von der Mission überhaupt etwas zurückgekommen ist, nicht nur die Astronauten«, so Daum.

Moderator Horst Lichter zeigt den Pineapple-Grapefruit-Drink der an Bord des Apollo 13 Raumschiffs »Odyssey« im April 1970 um den Mond geflogen ist. (Bildquelle: ZDF 2021)

»Auf der ISS für den Bund der Ehe«
Und selbst Daums Eheringe waren im All. »Seit dem Gemini-Programm in den 1960er-Jahren konnten Astronauten persönliche Sachen mit an Bord nehmen. Ein guter Freund ist auf einer 6-Monats-Mission zur Internationalen Raumstation ISS geflogen und hat unsere Ringe mitge-nommen. Sie waren insgesamt 338 Tage, fünf Stunden, 55 Minuten und 35 Sekunden im All«, berichtet er. »5323-mal haben sie dabei die Erde umrundet«, wie er auf eine Frage Lichters antwortete.

»Ulf Merbold`s Sojus Kapsel«
Am Ende sitzen Daum und der ZDF-Moderator in dem Sojus-Raumschiff, mit dem der deutsche Astronaut Ulf Merbold 1994 von der russischen Raumstation Mir zur Erde zurückkehrte. Die Kapsel zählt neben der sowjetischen Raumfähre Buran und dem Bereich »Der Mond« mit einem original-getreuen Nachbau der Apollo 11 Mondfähre, wo die Eingangssequenz der Sendung gedreht wurde, zu den Hauptattraktionen der Ausstellung »Apollo and Beyond«. Lichter ist sichtlich fasziniert von so viel Sammelleidenschaft. »Ach nee, was man alles sammeln kann«, resümiert er zum Schluss.

»Sendung verpasst?«
Geschenkt, dass die Sojus TM-19 Kapsel und das sowjetische Spaceshuttle »Buran«, anders als von Lichter behauptet, tatsächlich dem Museum gehören und somit nicht zu Daums eigener Sammlung zählen. Gänsehaut stellt sich wahrscheinlich so oder so bei dem ein, der sich den Beitrag auf Youtube anschauen kann:

Die Show »Bares für Rares – Sammlerstücke« wurde sonntagsnachmittags im ZDF ausgestrahlt. Es gab insgesamt vier Folgen und in der ersten Sendung am 14. November 2021 wurde der Beitrag über Gerhard Daum ausgestrahlt.

Interview mit Moonwalker Charlie Duke im Technik Museum Speyer

Moonwalker Charlie Duke besucht am 15. Oktober 2021 ein weiteres Mal die Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« im Technik Museum Speyer.

NASA-Astronaut Charlie Duke war Pilot der Mondfähre von Apollo 16 und der 10. von 12 Menschen die bis heute den Mond betreten haben. Die fünfte Mondlandung fand im April 1972 zum Descartes Hochland statt. Charlie Duke war damals 36 Jahre und ist bis heute der jüngste Mensch, der den Mond betrat. Charlie Duke und sein Kommandant John Young waren knapp drei Tage auf der Mondoberfläche und davon 20 Stunden und 14 Minuten außerhalb der Mondfähre »Orion«. Bei drei Exkursionen wurde mit dem Lunar Rover eine Strecke von 26,7 Kilometern zurückgelegt und 94,3 Kilogramm an Mondgestein und Mondproben von John Young und Charlie Duke eingesammelt.

Astronaut Charlie Duke, mit dem der Autor seit 30 Jahren befreundet ist, hat eine enge Verbindung zu den Technik Museen Sinsheim und Speyer. Im Oktober 2008 eröffnete er als Ehrengast, zusammen mit Museumspräsident Hermann Layher und Ausstellungsleiter Gerhard Daum, Europas größte Ausstellung zur bemannten Raumfahrt »Apollo and Beyond«. Seitdem war er schon mehrmals in unseren Museen, hielt Vorträge, gab Fernsehinterviews oder brachte Ausstellungsstücke mit.

Im Oktober 2021 besuchte Charlie Duke wieder das Technik Museum Speyer. Anlass war ein längeres Interview bezüglich seiner Rolle als Apollo 11 Capcom für eine große Fernsehreportage. Im Ausstellungsbereich »Der Mond«, einer nachgebildeten Mondlandschaft, nahm er im Lunar Rover Platz und gab uns ein exklusives Interview zur Ausstellung »Apollo and Beyond«.

Autor: Gerhard Daum

Ausstellung »SpaceTech 2021« auf der Herbstmesse Graz

Ausstellung für Wirtschaft und Industrie, Studenten und Schüler sowie allgemeines Publikum vom 30. September – 4. Oktober 2021 während der Herbstmesse in Graz, Österreich

Die Messe Graz, das Wirtschaftsforum der Führungskräfte Steiermark und die Europäische Weltraumagentur ESA luden zur Ausstellung »SpaceTech 2021« und zu einem Wissenstransfer über den Nutzen der Weltraumwissenschaften für Wirtschaft und Industrie ein. Die Veranstaltung wendete sich sowohl an bestehende und zukünftige Entwickler, wie auch Anwender von Raumfahrttechnologien, sowie an Wissenschaftler und an Meinungsbildner. Die Ausstellung »SpaceTech 2021« im Erdgeschoss der Stadthalle wurde von vielen Tausend Menschen an den fünf Messetagen besucht.

Die Sonderausstellung »SpaceTech 2021« auf 1.200 m² Ausstellungsfläche auf der Grazer Herbstmesse 2021 war dem spannenden Thema Raumfahrt gewidmet und präsentierte nicht nur die eindrucksvollen Missionen zu anderen Himmelskörpern, sondern auch den Nutzen der Weltraumtechnologien für die Menschen.
Am 29. September 2021 fand zum Auftakt eine Pressetermin in der Ausstellung, das Start Side-Event »Weltraum trifft Wirtschaft« sowie ein Netzwerkeventstatt. Am 30. September und 1. Oktober 2021 konnten Schulklassen die Ausstellung kostenlos besuchen und sich bei mehreren Führungen über das Thema Raumfahrt informieren. Außerdem hatten Abiturienten, Studierende sowie Interessenten für Berufsorientierung die Möglichkeit sich über ESA-Ausbildungsprogramme und Karrieremöglichkeiten im Weltraum zu informieren.

Die Exponate, die von Space Consult bereitgestellt wurden, zeigten einen kleinen Ausschnitt aus Europas größter Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond«, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die originalgetreuen Nachbildungen der Raumanzüge von Juri Gagarin, der als erster Mensch am 12. April 1961 mit Wostok 1 in den Weltraum geflogen ist sowie von John Glenn, der am 20. Februar 1962 mit Mercury 6 als erster US-Amerikaner die Erde umrundet hat. Ein weiteres Exponat war die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Kommandant von Apollo 11 und erster Mensch, der am 21. Juli 1969 den Mond betreten hat. Weitere Exponate waren zwei Stücke des Hitzeschutzschildes der Kommandokapsel von Apollo 8 mit den Astronauten Borman, Lovell und Anders, die erste bemannte Mission die an Weihnachten 1968 den Mond 10 mal umrundet hat sowie ein Pineapple-Grapefruit Drink der an Bord der Apollo 13 Kommandokapsel »Odyssey« geflogen ist. Dieser Drink gehörte zur Verpflegung von Fred Haise, dem Piloten der Apollo 13 Mondfähre »Aquarius«.

Ausstellung DGLR-Raumfahrt-konferenz 2019

Ausstellung am 5. November 2019 während der DGLR-Raumfahrtkonferenz 2019 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart.

Die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt, DGLR und das Deutsche Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR luden gemeinsam mit dem baden-württembergischen Ministerium für Wirtschaft, Arbeit und Wohnungsbau und der Universität Stuttgart zur Raumfahrtkonferenz 2019 ein.

Am 5. November 2019 trafen sich im Stuttgarter Haus der Wirtschaft die regionalen aber auch internationalen Raumfahrt-Experten und berichteten aus ihren Projekten und diskutierten die aktuellen Themen. Die Konferenz stand im Zeichen des 50. Jubiläums der ersten Mondlandung von Apollo 11 sowie die Planungen »Moon and Beyond« in der Zukunft. Ehrengast war NASA-Astronaut Walter Cunningham, der im Oktober 1968 mit Apollo 7 die erste bemannte Apollo Mission mit seinen Kollegen Walter Schirra und Donn Eisele geflogen ist.

Vor 50 Jahren, in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969, betritt zum ersten Mal ein Mensch den Mond. Neil Armstrongs historischer Satz »Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit« und die Bilder von Astronauten, die in ihren Raumanzügen leichtfüßig über die Mondoberfläche springen, entfachen weltweite Euphorie.

Space Consult hat für diese Ausstellung 11 Exponate sowie Missionsbeschreibungen der 11 Apollo Missionen zur Verfügung gestellt. Die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Harrison Schmitt, Pilot der Mondfähre (LMP) von Apollo 17 und bis heute 12. und letzter Mensch, der am 12. Dezember 1972 den Mond betreten hat. Ein Nachbau des Lunar Roving Vehicles (LRV), das erstmals bei der Mission Apollo 15 zum Einsatz kam. Weitere Ausstellungsstücke waren die originalen blauen Flightsuits, von Apollo 13 Kommandant (CDR) James Lovell und Apollo 14 Pilot der Mondfähre (LMP) Edgar Mitchell, die von den Astronauten während des Trainings und Presseterminen sowie Veranstaltungen getragen wurden. Ein weiteres Exponat war der Bordanzug von Apollo 12 Kommandant (CDR) Charles Conrad der von ihm während spezifischer Trai-ningseinheiten getragen wurde. Ein besonders seltenes Stück ist das sogennante Liquid Cooling Garment (LCG), der Kühlanzug der von Charles Duke, Apollo 16 Pilot der Mondfähre (LMP), während des Mondtrainings in Cape Canaveral und Houston getragen wurde. Die Ausstellung wurde abgerundet mit einer Seite des Apollo 11 Flug-plans vom Pilot der Mondfähre (LMP) Buzz Aldrin die an Bord des Apollo 11 Raum-schiffs »Columbia« geflogen ist, eine Mappe für Mondkarten von Apollo 10 geflogen an Bord der Mondfähre »Snoopy« vom Pilot der Mondfähre (LMP) Eugene Cernan, einer Telecommunikationskarte geflogen an Bord des Apollo 9 Raumschiffs »Gumdrop« von Kommandant (CDR) James McDivitt, einem Stück Hitzeschild der Apollo 8 Kapsel von Kommandant (CDR) Frank Borman sowie eine Checkliste geflogen an Bord des Apollo 7 Raumschiffs vom Pilot der Mondfähre (LMP) Walter Cunningham.

Die Exponate zeigten einen kleinen Ausschnitt aus Europas größter Raumfahrtaus-stellung »Apollo and Beyond«, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist.

ZERO GRAVITY – Apollo 11 and the new notion of space

Ausstellung vom 20. Juli 2019 – 31. Januar 2020 der ERES-Stiftung in München.

Vor 50 Jahren, in der Nacht vom 20. auf den 21. Juli 1969, betritt zum ersten Mal ein Mensch den Mond. Neil Armstrongs historischer Satz »Dies ist ein kleiner Schritt für einen Menschen, aber ein riesiger Sprung für die Menschheit« und die Bilder von Astronauten, die in ihren Raumanzügen leichtfüßig über die Mondoberfläche springen, entfachen weltweite Euphorie.

Der Erfolg von Apollo 11 markiert den Höhepunkt eines Zukunftsoptimismus, der mit den ersten Weltraummissionen Anfang der 60er-Jahre einsetzt und nahezu alle Le-bensbereiche erfasst. Innovative Technologien und Materialien, mit denen der Kosmos erobert wird, formen eine »Space«-Ästhetik, die international von der bildenden Kunst über Architektur, Musik, Film und Design bis hin zu Mode und Kinderspielzeug den Zeitgeist bestimmt. Das Vordringen in unbekannte Dimensionen durch die Raumfahrt verschiebt die bislang gültigen Grenzen und Raumerfahrungen. Begriffe und Konzepte von Raum und Zeit, von Außen und Innen werden neu definiert. Gerade der Blick und die Bilder aus dem All schärfen das Bewusstsein für die Begrenztheit und Fragilität der Erde.

Wie dynamisch sich in der Folge Raum- und Grenzerweiterungen in Kunst und Wissen-schaft entwickeln, umkreist die Ausstellung ZERO GRAVITY. Sie zeigt künstlerische Positionen im Kontext einer eigens für die Schau entwickelten heterotopischen Raum-installation des Medienkünstlers Peter Kogler. Ein verspiegeltes Environment ermöglicht es dem Betrachter, in einen virtuellen Kosmos einzutauchen, der raumreflektive Arbei-ten der 60er-Jahre von Andy Warhol, Robert Rauschenberg oder Sol LeWitt mit aktuel-len Werken von Gregor Hildebrandt, Hans Schabus oder Sonia Leimer schwerelos ver-bindet.

Gleichwertig neben der Kunst werden technische Exponate rund um die Raumfahrt, visionäre Architekturentwürfe sowie Ikonen der Popkultur präsentiert. Ebenso umfasst die Ausstellung eine kritische Auseinandersetzung mit historischen Wegbereitern der Raumfahrt wie dem Raketeningenieur Wernher von Braun. Ein umfassendes Wissen-schaftsprogramm wirft Schlaglichter auf aktuelle Forschungsprojekte rund um den Mond als Rohstoffquelle und Zwischenstation für künftige Marsmissionen. Denn: Plötzlich ist der Mond wieder wichtig!

Space Consult hat für diese Ausstellung 9 Exponate sowie 33 original Pressefotos der NASA zur Verfügung gestellt. Die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Kommandant von Apollo 11 und erster Mensch, der am 21. Juli 1969 den Mond betreten hat. Ein weitere Exponat ist eine originale Seite des Apollo 11 Flugplans das an Bord des Apollo 11 Raumschiffs Columbia geflogen ist. Ein original Gemini Handschuh einer G4C Spacesuit, ein Stück Hitzeschild der Apollo 8 Kapsel, ein Ananas-Grapefruitdrink der an Bord von Apollo 17 geflogen ist sowie ein Rad des Lunar Rovers, das aus geflochtenem Klaviersaitendraht hergestellt ist, um nur einige zu nennen.

Die Exponate zeigen einen kleinen Ausschnitt aus Europas größter Raumfahrtaus-stellung »Apollo and Beyond«, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist.

50 Jahre Mondlandung: Meilenstein der Geschichte feiert Jubiläum

Moonwalker Charlie Duke sowie die deutschen Astronauten Ernst Messerschmid und Matthias Maurer am 29. und 30. Mai im Technik Museum Speyer

Speyer. Das Jahr 2019 steht ganz im Zeichen der ersten Mondlandung. Vor einem halben Jahrhundert betraten die ersten Menschen den Mond. Die Raumfahrt Mission Apollo 11 mit Neil Armstrong, Buzz Aldrin und Michael Collins prägte Generationen und veränderte die Welt. Legende, Mythos und Realität – bis heute ist die erste Mondlan-dung Bestandteil vieler Reportagen und Theorien, aber auch Inspirationsquelle für Wissenschaftler und Fantasten.

Zum 50. Jubiläum der ersten Mondlandung finden weltweit Feierlichkeiten statt. Auch das Technik Museum Speyer feiert mit und widmet dem denkwürdigen Ereignis am Donnerstag, 30. Mai 2019 eine Veranstaltung mit Apollo 11 Capcom / Apollo 16 Moon-walker Charlie Duke und dem neu ins ESA-Astronautenteam berufenen Matthias Maurer. Beide Raumfahrer halten Vorträge und beantworten Fragen der Besucher. Der Vortrag von Charlie Duke findet in englischer Sprache statt, der Vortrag von Matthias Maurer wird in deutscher Sprache sein. Die Veranstaltung beginnt um 14.00 Uhr und wird in der Raumfahrthalle des Museums ausgerichtet. Die Vorträge sind im regulären Eintrittspreis inbegriffen und es stehen begrenzt Sitzplätze zur Verfügung (freie Platz-wahl). Durch den engen Zeitplan sind Autogramm- und Fotomöglichkeiten mit den Ehrengästen nicht vorgesehen. Weitere Informationen gibt es unter www.technik-museum.de.

Etwa 600 Millionen Fernsehzuschauer verfolgten am 21. Juli 1969 um 3:56 Uhr MEZ das wohl bis dahin bedeutendste Ereignis der Menschheit. Die Astronauten Neil Armstrong und Buzz Aldrin betraten als erste Menschen den Mond und wurden über Nacht zu Helden einer ganzen Generation. Die Geschichte der bemannten Raumfahrt, von der ersten Mondlandung bis zur ISS, ist auch in Rheinland-Pfalz ein großes Thema. Das Technik Museum Speyer zeigt seit 2008 in einer eigens dafür gebauten Halle Eu-ropas größte Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“. Zu den über 600 Ausstel-lungsstücken gehören unter anderem das sowjetische Space Shuttle BURAN OK-GLI, die original Sojus TM-19 Kapsel und eine Mondlandschaft samt Mondfähre, Rauman-zügen und einem Original Mondstein. Besonders stolz ist man auf die zahlreichen Besuche von Astronauten und Kosmonauten. Über 50 Raumfahrer besichtigten bisher die Ausstellung und hielten Vorträge, darunter „Astro Alex“ Alexander Gerst, die Apollo 11 Legende Buzz Aldrin sowie die Moonwalker Alan Bean, Charlie Duke und Gene Cernan.

Wissenschaftssymposium:
Am 29. Mai 2019, veranstaltet die Deutsche Gesellschaft für Luft- und Raumfahrt (DGLR) mit Unterstützung des Deutschen Zentrums für Luft- und Raumfahrt (DLR) im Technik Museum Speyer ein anmeldepflichtiges Jubiläumssymposium für Fachpub-likum. Die Teilnehmer erwartet ein volles Programm mit spannenden Vorträgen und Diskussionen. Auch an diesem Tag ist Charlie Duke der Ehrengast. Er eröffnet das Symposium mit einem Vortrag zur ersten Mondlandung sowie seiner Apollo 16 Mission zum Descartes Hochland und nimmt an der Podiumsdiskussion zum Thema „Why Human Exploration of the Moon?“ teil. Der deutsche Astronaut Ernst Messerschmid wird einen Vortrag zum Mond als Sprungbrett für die Erforschung unseres Sonnen-systems halten. Weitere Astronauten sind angefragt. Die Teilnahmegebühr für den Tag (inkl. Verpflegung) beträgt 60,00 Euro. Schüler und Studierende zahlen 15,00 Euro. Die Veranstaltung wird in englischer Sprache gehalten. Aktuelle Informationen zum Prog-ramm sowie die Möglichkeit zur Anmeldung gibt es unter www.50-jahre-mondlan-dung.de.

Ausstellungsbereich „Der Mond“:
Die Mondausstellung in der Raumfahrthalle des Technik Museum Speyer könnte aus einem Kinofilm stammen. Auf einer nachgebildeten Mondoberfläche werden die erste und letzte Mondlandung dargestellt. Zu sehen sind Mockups der Apollo 11 Mondfähre „Eagle“, das Mondauto Lunar Roving Vehicle sowie Raumanzüge, wie sie von Gene Cernan (Apollo 17) und Jack Schmitt (Apollo 17) getragen wurden. Mit der Darstellung unseres Heimatplaneten Erde im Hintergrund wirkt die Szene schon nahezu real. Das kleinste aber dennoch älteste Ausstellungsstück der Szene ist ein Original Mondstein. Dieser wurde am 1. August 1971 von den Astronauten Dave Scott und Jim Irwin (Apollo 15) von einem Basalt-Felsblock im Hadley-Apenninen Landegebiet abgeschlagen. Über 40 Jahre nachdem der Stein zur Erde kam und in einem Forschungslabor der NASA in Houston aufbewahrt wurde, fand er als Dauerleihgabe in Speyer ein neues Zuhause. Zum Ausstellungsbereich zählen unter anderem auch Bilder und Panoramen des Erd-trabanten mit eingezeichneten Landeplätzen und Fahrspuren, detaillierte Infotafeln zum Apollo Programm sowie Original Ausstellungsstücke unterschiedlicher Raumfahrer.

Moonwalker:
Apollo 11: Neil A. Armstrong († 2012) & Buzz Aldrin
Apollo 12: Charles „Pete“ Conrad († 1999) & Alan L. Bean († 2018)
Apollo 14: Alan B. Shepard († 1998) & Edgar D. Mitchell († 2016)
Apollo 15: David R. Scott & James B. Irwin († 19
Apollo 16: John W. Young († 2018) & Charles M. Duke
Apollo 17: Eugene A. „Gene“ Cernan († 2017) & Harrison H. „Jack“ Schmitt

THE MOON: From Inner Worlds to Outer Space

Ausstellung im Louisiana Museum of Modern Art in Humlebæk, Dänemark vom 13. September 2018 bis 20. Januar 2019 mit einem Exponat von Space Consult

275.000 Besucher haben sich in vier Monaten die Ausstellung angesehen

Von der Malerei bis zur virtuellen Realität, vom Aberglauben bis zur Wissenschaft, von Mythen bis zu Missionen, von Fantasien bis zu Weltraumkolonien, begleitete das Louisiana die Besucher auf eine Reise zum Mond – ins All und in uns selbst. ARTnews hat THE MOON als die faszinierendste Show der Saison bezeichnet.
Diese groß angelegte Ausstellung im Louisiana zeigte die Rolle, die Bedeutung und die faszinierende Kraft des Mondes. Die Ausstellung präsentierte mehr als 200 Werke und Objekte – und zeigte, wie sich die runde weiße Scheibe in unserer Kunst- und Kultur-geschichte widerspiegelt. Von Galileos Mondkarte bis zu Norman Fosters Plänen für 3D-gedruckte Mondbasen.
Die Ausstellung mischte Kunst, Film, Musik, Literatur, Architektur, Kulturgeschichte, Design und Naturwissenschaften zu einem lebendigen und vielfältigen Porträt unseres nächsten Nachbarn am Himmel. Wir begegnen dem Mond als fundamentales Symbol und als Ziel romantischer und künstlerischer Sehnsüchte, wissenschaftlicher Unter-suchungen, existentieller Fragen und des Drangs nach politischer Expansion.
Mit dieser Ausstellung erinnerte das Louisiana an den bevorstehenden 50. Jahrestag der ersten Schritte des Menschen auf dem Mond und lenkte auch die Aufmerksamkeit auf ein starkes und erneutes Interesse am Mond, sowohl an der Kunst als auch als Sprungbrett für einen neuen Wettlauf mit all seinen strategischen und wirtschaftlichen Auswirkungen.

Zu bestaunen war beispielsweise die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Kommandant von Apollo 11 und erster Mensch, der den Mond betreten hat. Dieses Exponat aus Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ wurden von Space Consult zur Verfügung gestellt.

Universal Pictures: AUFBRUCH ZUM MOND (FIRST MAN)

Dieser Film erzählt das Leben von Neil Armstrong, dem ersten Menschen, der am 21. Juli 1969 den Mond betreten hat

Er gehört zu den größten Helden des 20. Jahrhunderts: Neil Armstrong, der erste Mensch auf dem Mond. AUFBRUCH ZUM MOND erzählt aus Armstrongs Leben und von den enormen Konflikten und Entbehrungen, mit denen der Pilot vor und während seiner legendären Mission konfrontiert war. Gleichzeitig schildert der Film auf ergrei-fende Weise die hochdramatischen Ereignisse des amerikanischen Raumfahrtpro-gramms zwischen 1961 und 1969. Diesem Ereignis und dem Apollo 11 Kommandanten Neil Armstrong, widmet Universal Pictures diesen Film.

Das Drehbuch zu AUFBRUCH ZUM MOND basiert auf der offiziellen Biografie von Historiker James R. Hansen. Dieses „herausragende, makellos recherchierte Glanzstück” (London Times) avancierte zu einem New-York-Times-Bestseller.

AUFBRUCH ZUM MOND führt erneut ein gefeiertes Kreativ-Duo zusammen: Regisseur Damien Chazelle and Kultdarsteller Ryan Gosling (Blade Runner 2049, Drive, Crazy, Stupid, Love). Mit dem sechsfach Oscar®-prämierten „La La Land“, für den Damien Chazelle als bester Regisseur ausgezeichnet und Gosling bereits zum zweiten Mal für seine darstellerische Leistung nominiert wurde, sorgten beide für eine der großen Kino-sensationen der letzten Jahre. An Goslings Seite ist Shootingstar Claire Foy als Armstrongs Ehefrau zu sehen, bekannt aus der Erfolgsserie „The Crown“. Für ihre darstellerische Leistung als Elizabeth II. wurde sie mit einem Golden Globe und einem Screen Actors Guild Award ausgezeichnet.

Auch hinter der Kamera konnten Chazelle und Gosling die Top-Talente Hollywoods für AUFBRUCH ZUM MOND vereinen – angefangen bei Drehbuchautor Josh Singer, der für sein Skript zu Spotlight einen Oscar® erhielt und aktuell für das Drehbuch „Die Ver-legerin“ verantwortlich zeichnet. Wyck Godfrey und Marty Bowen, die mit der Twilight-Saga eines der erfolgreichsten Film-Franchises der jüngeren Vergangenheit in die Kinos brachten, produzierten AUFBRUCH ZUM MOND – gemeinsam mit Damien Chazelle. Außerdem sind weitere hochkarätige frühere Mitstreiter des Regisseurs dabei, darunter Kameramann Linus Sandgren und Komponist Justin Hurwitz – beide Oscar®-preisgekrönt für „La La Land“ – sowie Cutter Tom Cross, der die begehrte Statuette für Chazelles „Whiplash“ in Empfang nehmen konnte.

Das „IMAX 3D Kino Sinsheim“, das Kino mit der größten IMAX-Leinwand Deutschlands, präsentiert vom 08. – 14. November AUFBRUCH ZUM MOND. Hier können Sie selbst Teil der Mondlandung werden.
Nicht nur, dass ein Film im IMAX immer bis zu 26% mehr vom Bild liefert, ging Chazelle noch einen Schritt weiter und drehte die atemberaubenden Szenen der Mondlandung ausschließlich mit IMAX-Kameras! So gibt es diese Bilder komplett auf einer fast 600m² großen Leinwand zu erleben!
Nehmen Sie Platz und erleben Sie ein ultimatives Filmerlebnis im schärfsten Kino der Welt. Die revolutionäre IMAX Laser 4k Projektionstechnik sorgt für lebensechte, kristall-klare Bilder und biete eine derart reale visuelle Erfahrung, dass Sie vergessen, einen Film zu sehen. In Kombination mit dem IMAX-Sound wird die Filmhandlung sogar kör-perlich spürbar. Die riesigen IMAX-Lautsprecher sind Richtlautsprecher, die den Ton gleichmäßig im ganzen Kinosaal verteilen. Dadurch besitzt jeder Sitzplatz eine optimale Hörposition – als säße man selbst mit in der Raumkapsel. Im „IMAX 3D Kino Sinsheim“ fliegen Sie mit der Crew ins All und betreten mit Neil Armstrong den Mond.

Der Film ist in 2D und wird nur EINE Woche im „IMAX 3D Kino Sinsheim“ gezeigt.
Spielzeiten 08. – 14. November: Täglich 17:30 Uhr & 20:15 Uhr; Fr/Sa zusätzlich: 23:15 Uhr. Vorstellung auf Englisch: Montag, 12. November um 20:15 Uhr.

HORN Technologietage 2017

vom 10. bis 12. Mai 2017 hat die Paul Horn GmbH zum sechsten Mal zu den “HORN Technologietagen” nach Tübingen-Derendingen eingeladen.

Seit 1969 entwickelt und produziert die Firma Paul Horn GmbH in Tübingen Einstech-, Längsdreh- und Nutfräswerkzeuge, die auf dem Markt eine Spitzenposition einnehmen. Die Anwendungsbereiche der Produkte sind vielfältig und reichen von der Automobil- und deren Zulieferindustrie über Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Hydraulik / Pneumatik, der Schmuckindustrie bis hin zur Medizintechnik. In Deutschland ist die Horn GmbH in deren Themenbereichen bereits seit Jahren Markt- und Technologie-führer. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1.400 Mitarbeiter.

Kunden aus Deutschland und der ganzen Welt erhielten während diesen drei Tagen wieder die Gelegenheit, in die HORN-Welt einzutauchen und sich über den neuesten Stand der Zerspanungstechnologie auszutauschen. Besichtigung der Produktions-stätten, auf denen HORN zusammen mit zahlreichen Ausstellungspartnern den neuesten Stand der Zerspanungstechnologie präsentierte.

Die Exponate, die von Space Consult bereitgestellt wurden, zeigten einen kleinen Ausschnitt aus Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Kommandant von Apollo 11 und erster Mensch, der am 21. Juli 1969 den Mond betreten hat. Ein weiteres Exponat war ein Modell der Internationalen Raumstation ISS im Maßstab 1:100.

Geflogene Exponate von Neil Armstrong für Raumfahrtaus-stellung “Apollo and Beyond”

Eric “Rick” Armstrong, ältester Sohn von Neil Armstrong, übergab am 47. Jahres-tag der Landung seines Vaters auf dem Mond, 3 Exponate der Apollo 11 Mission.

Prominenter Besuch zur Filmpremiere von “Zero Gravity – Mission in Space”. Eric “Rick” Armstrong, der älteste Sohn von Astronaut und Raumfahrtlegende Neil Arm-strong (1930-2012) und dem ersten Menschen auf dem Mond, wohnte der Dokumen-tation über Alexander Gersts ersten Weltraumaufenthalt bei. Rick Armstrong kam na-türlich nicht mit leeren Händen, sondern sprach Begrüßungsworte und beschrieb die Exponate seines Vaters, die er dem Technik Museum als Dauerleihgabe für die Aus-stellung “Apollo and Beyond” übergab.

Dabei handelte es sich um ein Stück des Propellers sowie einem Stoffteil der Bespan-nung des linken Flügels des “Wright Flyers” vom historischen Flug am 17. Dezember 1903. Der “Wright Flyer” war das erste von den Brüdern Wright hergestellte Doppel-decker-Motorflugzeug und auch das erste motorisierte Luftfahrzeug, das von einem Piloten gesteuert wurde. Dieses Stück des Propellers sowie das Stoffteil der Bespan-nung begleiteten Neil Armstrong vom 16. bis 24. Juli 1969 an Bord des Apollo 11 Raumschiffs “Columbia” während seiner Mission zum Mond.

Zwei große Träume stehen hinter den Armstrong-Gegenständen: die erste bemannte Mondlandung, die US-Präsident John F. Kennedy am 25. Mai 1961 als Ziel ausgegeben hatte, und der Traum vom Fliegen überhaupt, den sich die Gebrüder Wright am 17. Dezember 1903 mit dem Flug ersten Motorflugzeug erfüllten.

Rick Armstrong übergab die beiden geflogenen Exponate sowie ein originales Apollo 11 Missionsemblem, aus der Privatsammlung von Neil Armstrong, an Ausstellungsleiter Gerhard Daum. Die Exponate werden in Kürze im Ausstellungsbereich “Der Mond” für Besucher zu besichtigen sein. Rick Armstrong hofft, dass seine Dauerleihgaben Kinder und Jugendliche inspirieren, um sich für die Wissenschaft zu interessieren.

Informationen zu Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ und dem neuen Ausstellungsbereich „Deutsche Astronauten“ gibt es unter: http://speyer.technik-museum.de/de/raumfahrt.