ESA-Astronaut Matthias Maurer fliegt im Herbst 2021 zur ISS

Mission »Cosmic Kiss« – eine „Liebeserklärung“ an die Raumfahrt

Im Herbst diesen Jahres soll Matthias Maurer der nächste deutsche ESA-Astronaut zur Internationalen Raumstation ISS starten. Matthias Maurer wird der zweite ESA- und erste deutsche Astronaut sein, der an Bord eines SpaceX-Raumschiffs des kommerziellen NASA Crew-Programms zur ISS fliegt. Weitere Besatzungsmitglieder der SpaceX-Crew-3 sind neben Maurer die NASA-Astronauten Raja Chari und Thomas Marshburn.

Drei Jahre nach der erfolgreichen Mission »horizons« von Alexander Gerst – soll der nächste deutsche ESA-Astronaut zur Internationalen Raumstation aufbrechen wird. Seine Mission »Cosmic Kiss« ist nach seinen eigenen Worten eine ‚Liebeserklärung‘ an den Kosmos und wird dazu beitragen, viele Menschen auf der Welt für Raumfahrt zu begeistern. Seine Reise wird aus mehreren Gründen besonders sein. Zum einen hat er sich unter den außergewöhnlichen Bedingungen der Corona-Pandemie auf seine Mission vorbereiten müssen. Zum anderen wird er als erster Deutscher mit dem Raumschiff eines privaten US-Anbieters zur ISS fliegen. Deutschland ist innerhalb der ESA der größte Beitragszahler, aber auch der größte Profiteur der wissenschaftlichen Nutzung der Raumstation. In sehr kurzer Zeit ist es gelungen die ESA-Mission von Matthias Maurer mit rund 35 deutschen Experimenten zu unterstützen. Experimente, die dem wissenschaftlichen und technologischen Fortschritt auch auf der Erde dienen sollen.

»Cosmic Kiss« – eine Mission der internationalen Zusammenarbeit

Geboren als politisches Konstrukt ist die ISS heute ein „Megalabor“ in 400 Kilometern Höhe über unserem Heimatplaneten. Dort können Experimente gemacht werden, die in keinem Labor der Welt möglich sind. „Wenn ich zur ISS fliege, werden wir auf 21 Jahre erfolgreiche Kooperation auf der Raumstation zurückblicken. Eine solche Kooperation ist nur möglich, wenn alle Länder dieser Welt gemeinsam eine Vision haben und gemeinsam und friedlich für diese Vision eintreten und zusammenarbeiten. Dann können wir als Menschheit sehr viel erreichen: Wir können im Weltraum forschen, wir können auch tiefer in den Weltraum fliegen, auf dem Mond landen, ihn erkunden und dann auch Missionen zum Mars vorbereiten. Das verlangt enorme Mengen Ressourcen und umfassendes Wissen. Nur als Menschheit insgesamt können wir diese Leistung vollbringen“, sagt Matthias Maurer über die Bedeutung der ISS.

Ein halbes Jahr lang soll der gebürtige Saarländer und promovierte Werkstoffwissenschaftler auf der Internationalen Raumstation leben und arbeiten. Für seine erste ISS-Mission hat er den Namen »Cosmic Kiss« ausgewählt: Zum einen Ausdruck der besonderen Bedeutung der Raumstation als Bindeglied zwischen den Bewohnern der Erde und dem Weltall, zum anderen stehe »Cosmic Kiss« auch für den Wert der partnerschaftlichen Erkundung des Weltraums mit Blick auf fernere Ziele wie Mond und Mars und gleichzeitig auch für einen respektvollen und nachhaltigen Umgang mit unserem Heimatplaneten Erde selbst. Bei der Entwicklung des Missions-Logos hat die Himmelscheibe von Nebra Maurer inspiriert – die älteste bekannte Illustration des Nachthimmels. Das Mission-Patch umfasst verschiedene kosmische Elemente wie die Erde, den Mond, die Sterngruppe der Plejaden und den Mars – im Zentrum steht aber die ISS, die über einen menschlichen Herzschlag mit Erde und Mond verbunden ist.

»Cosmic Kiss« – keine Mission wie jede andere

Matthias Maurer trainiert gerade in den USA: „Ich freue mich ganz besonders auf diese Reise, auch weil ich an Bord eines neuen Raumschiffes bin. Die moderne Technologie wird im Vergleich zu einem Start mit der Sojus-Rakete auf jeden Fall eine enorme Arbeitserleichterung für uns Astronauten sein“, sagt er über seinen „neuen“ Weg zur ISS. Auch hier kommen ein spezielles Training und neue Anforderungen auf den Astronauten zu.

Trotz einiger Unterschiede wird auch manches ähnlich wie bei »blue dot« und »horizons« ablaufen, den Vorgänger-Missionen seines deutschen ESA-Kollegen Alexander Gerst. Einige Experimente sollen zum Beispiel fortgesetzt werden. Viele Experimentreihen laufen über Jahre, da hierbei die Wiederholung und die Statistik von erheblicher Bedeutung sind. Allen voran die Materialproben mit dem Hightech-Schmelzofen EML (Elektromagnetischer Levitator) oder die Forschung zu Granulaten. Ein Staubexperiment soll den Entstehungsprozess von Planeten im Universum untersuchen. Andere Experimente gehen dem Geheimnis von kalten Atomen im Weltraum auf den Grund. Auch biologische und humanphysiologische Experimente stehen auf dem Missionsplan von Matthias Maurer. So wird zum Beispiel der innere Rhythmus des Menschen durch Bestimmung seiner Körperkerntemperatur über einen Mini-Doppelsensor untersucht oder ein Bio-Drucker getestet, der Wunden mit Bio-Tinte wieder verschließen soll. Erfolgreiche Technologieexperimente wie der mit Künstlicher Intelligenz ausgestattete CIMON-2 assistieren Matthias Maurer während seiner Mission und zeigen neue Möglichkeiten der Mensch-Maschine Interaktion.

»Cosmic Kiss« – eine Mission für den Nachwuchs

Große Bedeutung wird auch der Nachwuchsförderung eingeräumt. Bei der Auswahl der Experimente war es wichtig, die zukünftigen Generationen an Wissenschaftlern und Ingenieuren für die Raumfahrt zu begeistern. Dabei spielen vor allem Themen wie Nachhaltigkeit und Verletzlichkeit unseres Heimatplaneten eine bedeutende Rolle. So stehen zum Beispiel Experimente zur nachhaltigeren Ernährung oder zu Pflanzensamen im Weltraum auf dem Flugplan von Matthias Maurer. Auch der „Beschützer der Erde“-Wettbewerb des DLR Raumfahrtmanagements soll fortgesetzt werden. Schulklassen wählen dabei eine der vier Klimazonen, erforschen diese mit Erdbeobachtungsdaten und entwickeln dann ein Konzept zum Schutz des Klimas. Als Botschafter des Wettbewerbs sendet Matthias Maurer Videobotschaften an die Schulklassen mit Hintergrundinformationen zu den Klimazonen und dem Klimawandel. Die besten Projekte sollen im Juni 2022 prämiert werden.

Für alle Experimente, die im europäischen Columbus-Labor auf der Internationalen Raumstation ablaufen, ist das Columbus-Kontrollzentrum (Col-CC) im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (German Space Operation Center GSOC) beim DLR in Oberpfaffenhofen zuständig. Im GSOC arbeiten DLR und ESA eng zusammen und stehen in ständigem Kontakt mit den anderen Kontrollzentren auf der Welt und den Astronauten auf der ISS. Lange vor der Mission beginnt hier die Planung und Einbindung neuer Experimente.

SpaceX startet erste bemannte operationelle Mission zur ISS

Diese Mission markiert damit den Start des ersten »operationellen« kommerziellen bemannten Orbitalflugs von den USA aus

Das SpaceX Crew Dragon Raumschiff »Resilience« startete am 15. November 2020 mit den Astronauten Missionskommandant Michael Hopkins, Pilot Victor Glover sowie die Missionsspezialisten Shannon Walker und Soichi Noguchi an Bord mit einer SpaceX Rakete zur Internationalen Raumstation.
Die vier Astronauten – eine Rekordzahl für eine Raumkapsel – hoben mit einer Falcon 9 Trägerrakete von Startrampe 39A des Kennedy Space Center in Florida ab. Nach einem 12-minütigen Aufstieg in die Erdumlaufbahn, einschließlich der Landung der ersten Stufe der Falcon 9 auf einem ozeanbasierten Drohnenschiff für ihre zukünftige Wiederverwendung, begann für das Crew Dragon Raumschiff und die Besatzung ein 27-stündiges Rendezvous mit der Internationalen Raumstation.
»Das war ein Wahnsinnsstart! Es gab eine Menge Lächeln«, sagte Hopkins nach dem Start. »Resilience ist im Orbit«.

Der Start der Crew-1 signalisierte sowohl den Beginn einer neuen Ära der kommerziellen bemannten Raumfahrt als auch die Wiederaufnahme regelmäßiger bemannter Flüge aus den USA seit dem Ende des Space-Shuttle-Programms im Juli 2011.
»Dies ist der Höhepunkt jahrelanger Arbeit und Anstrengung von vielen Menschen und einer Menge Zeit«, sagte Benji Reed, Senior Direktor des Astronautischen Raumfahrtprogramms bei SpaceX. »Wir haben etwas gebaut, das ich als eine der sichersten Trägerraketen und Raumfahrzeuge überhaupt bezeichnen würde. Es ist eine Ehre, ein Teil davon zu sein«.

Die SpaceX Crew-1-Mission folgt auf den ersten bemannten Flug des SpaceX Dragon Raumschiffs Demo-2, einen zweimonatigen Testflug mit zwei NASA Astronauten, der vom 30. Mai bis 1. August 2020 erfolgreich durchgeführt wurde.
»Diese Mission war eher vom Typ Entwicklung und Demonstration«, sagte Hopkins in Bezug auf die Demo-2 Mission, die von den NASA-Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley geflogen wurde. »Wir sind wirklich mehr von der operativen Seite. Wir werden die Dragon auf Herz und Nieren prüfen, was bedeutet, dass wir herausfinden wie vier Personen an Bord des Raumschiffs leben und arbeiten werden«.

»Meine persönliche Herausforderung war, dass wir uns zu viert überlegt haben, wie wir unser Essen einpacken«, sagte Glover auf einer Pressekonferenz vor dem Start. »Und so haben wir unser Essen tatsächlich neu angeordnet, um sicherzustellen, dass es leicht zugänglich ist und auch Sinn macht, wenn man bedenkt, dass wir zu viert sind«.
»Ich würde noch hinzufügen, dass es nicht nur darum geht, das Essen zu verpacken, sondern auch darum, wie man mit den Dingen im Inneren der Kapsel umgeht«, sagte Walker, »und wie man das effizient macht, während du versuchst, andere Dinge zu erledigen«.
»Wir werden noch vier Monate länger dort oben sein als Bob und Doug, und deshalb werden wir sehr genau beobachten, wie das Raumschiff während dieser Zeit mit der menschenfeindlichen Weltraumumgebung umgeht«, sagte Hopkins in einem Interview vor dem Flug.

Das Dragon Raumschiff dockte am 16. November 2020 autonom an den nach vorne gerichteten Dockingport des Harmony-Moduls der ISS an.
Auf der Raumstation wurde die Crew-1 Teil der Expedition 64, zusammen mit der NASA-Astronautin Kate Rubins und den Roscosmos-Kosmonauten Sergej Ryshikow und Sergej Kud-Swertschkow, die Mitte Oktober an Bord des russischen Sojus MS-17 Raumschiffs zur ISS geflogen sind.
Es ist das erste Mal sein, dass die Raumstation in den mehr als 20 Jahren ihres ununterbrochenen Besatzungsbetriebs eine siebenköpfige Expeditionsmannschaft beherbergt.
Hopkins, Glover, Walker und Noguchi werden im April 2021 zur Expedition 65 wechseln, nachdem Sojus MS-18 Raumschiff mit den drei russischen Besatzungsmitgliedern Oleg Nowizki, Pjotr Dubrow und Sergej Korsakow angekommen ist und Rubins, Ryshikow und Kud- Swertschkow zur Erde zurückkehren.
Mit einer geplanten Aufenthaltsdauer von sechs Monaten wird die SpaceX Crew-1 den Rekord für die längste bemannte US-Raumfahrtmission brechen und damit den 84-tägigen Flug von Skylab 4 im Jahr 1974 übertreffen.

Drei erfahrene Astronauten sowie ein Neuling gehören der SpaceX Crew an. Für Glover ist SpaceX Crew-1 der erste Raumflug, für Hopkins und Walker der zweite und für Noguchi der dritte Flug. Walker und Noguchi lebten bereits 2010 an Bord der ISS und verbrachten 163 beziehungsweise 177 Tage. Noguchi flog in 2006 an Bord der Space Shuttle Mission STS-114 seine erste Mission. Hopkins verbrachte 166 Tage in 2014 auf der Internationalen Raumsstation.
Glover ist das 127. Mitglied einer Expedition zur ISS und ist die 242. Person, die an Bord des Raumfahrtkomplexes kommt. Nach dem Andocken ist »Resilience« das 100. Raumschiff mit Besatzung, das an der Internationalen Raumstation ankam.

Etwa sechs Monate nach dem Start soll SpaceX Crew-1 im Mai 2021 zur Erde zurückkehren.

SpaceX startet erste bemannte Mission mit zwei Astronauten

In einem Anblick, der fast ein Jahrzehnt lang fehlte, startete eine Rakete mit NASA-Astronauten an Bord von den USA und leitete damit eine neue Ära der amerikanischen bemannten Raumfahrt ein

Die Astronauten Bob Behnken und Doug Hurley hoben am 30. Mai 2020 mit einem SpaceX Crew Dragon-Raumschiff zu einem Testflug (Demo-2) zur Internationalen Raumstation ab. Die beiden Besatzungsitglieder sind die ersten NASA-Astronauten, die seit der Einstellung des Space-Shuttle-Programms der NASA im Juli 2011 von amerikanischem Boden aus in die Erdumlaufbahn starteten.
Mit einer SpaceX Falcon 9 Rakete starteten Behnken und Hurley von Startrampe 39A im Kennedy Space Center der NASA in Florida. Von dieser Startrampe starteten beispielsweise die Astronauten von Apollo 11 zur ersten Mondlandung und die erste und letzte Space-Shuttle-Besatzung, neben mehr als 100 anderen bemannten Missionen.

Etwa 9 Minuten nach dem Verlassen der Startrampe trat die Crew Dragon in eine Erdumlaufbahn ein, während die erste Stufe der Falcon 9 Trägerrakete eine Landung auf einem im Atlantischen Ozean befindlichen Drohnenschiff zur Bergung und späteren Wiederverwendung ansteuerte.
Die Dragon trennte sich 12 Minuten nach dem Start von der zweiten Stufe der Falcon 9 und die 19-stündige Reise der Astronauten zur Internationalen Raumstation begann. Nach einer Reihe von manuellen Steuerungstests dockte die Crew Dragon am 31. Mai 2020 autonom an die ISS an.
»Bob, Doug, im Namen des gesamten Startteams, vielen Dank für den heutigen Flug mit der Falcon 9. Wir hoffen, Sie haben den Flug genossen und wünschen Ihnen eine großartige Mission«, funkte Bala Ramamurthy, SpaceX-Chefingenieur für den Start, an die Besatzung der Demo-2 Mission, nachdem sie sicher im Orbit angekommen war.
»Herzlichen Glückwunsch an Sie und das F9-Team für den ersten bemannten Flug der Falcon 9. Es war unglaublich. Ich schätze all die harte Arbeit hat sich ausgezahlt und danke für den großartigen Flug ins All«, sagte Hurley.

Obwohl es in mancher Hinsicht dem Dragon-Raumschiff der ersten Generation ähnelt, das SpaceX in 20 unbemannten Missionen zur Versorgung der Station gestartet hat, wurde die neue Crew Dragon von Anfang an als Raumschiff des 21. Jahrhunderts konzipiert und verwendet 3D-gedruckte Komponenten und Touchscreens für die meisten seiner Flugsteuerungen.
»Das Raumschiff fliegt vom Standpunkt des manuellen Fliegens mit dem Touchscreen sehr gut«, sagte Hurley. »Man kann das Raumschiff so steuern, dass die Ansichten der Kameras tatsächlich auf demselben Display angezeigt werden, so dass man zum Beispiel das Andockziel sieht, wenn man nahe an der Raumstation manövriert, und zwar genau an der Stelle, an der man das Raumschiff fliegen will. Der Unterschied ist, dass man bei der Eingabe mit einem Touchscreen sehr bewusst vorgehen muss, im Vergleich zu dem, was man mit dem Steuerknüppel eines Flugzeugs machen würde«, erklärt Hurley, »es ist also eine etwas andere Art, es zu tun, aber das Design hat sich im Allgemeinen sehr gut bewährt«.
Das Dragon Raumschiff dockte am 31. Mai 2020 selbstständig an den nach vorne gerichteten Dockingport des Harmony-Moduls der ISS an.

Vor dieser Mission führte SpaceX im März 2019 eine erfolgreiche unbemannte Demonstrationsmission (Demo-1) zur ISS durch. Das Unternehmen hat außerdem zwei Abbruchtests durchgeführt: einen Pad-Abort-Test im Mai 2015 und einen Inflight-Abort-Test im Januar 2020.
Die knapp 9 Jahre zwischen der Landung von STS-135, dem letzten Space Shuttle Flug, und dem Start der SpaceX Demo-2 Mission war die längste Zeitspanne, in der die USA seit Beginn des Raumfahrtprogramms nicht in der Lage waren Astronauten zu starten. Während dieser Zeit waren die NASA-Astronauten ausschließlich auf die russischen Sojus Raumschiffe angewiesen, um zur und von der Internationalen Raumstation zu fliegen.

Robert Behnken und Douglas Hurley sind zwei sehr erfahrene NASA-Astronauten.
Behnken war von 2012 bis 2015 Chef des Astronautenkorps der NASA. Zuvor flog er als Missionsspezialist auf zwei Space Shuttle Missionen zur Internationalen Raumstation, STS-123 im Jahr 2008 und STS-130 im Jahr 2010, und verbrachte dabei 29 Tage und 12 Stunden im Weltraum und führte sechs Außenbordeinsätze mit einer Dauer von 37 Stunden und 33 Minuten durch.
Hurley ist zwei Space Shuttle Missionen geflogen. Die Mission STS-127 im Jahr 2009 und der letzte Flug des Programms, STS-135 im Jahr 2011 und verbrachte insgesamt 28 Tage und 11 Stunden im Weltraum.

Behnken und Hurley wurden nach der Ankunft auf der ISS Teil der Besatzung der Expedition 63 an Bord der ISS unter der Leitung des Kommandanten Chris Cassidy an. Nach etwa zwei bis drei Monaten sollen Hurley und Behnken im August oder September 2020 zur Erde zurückkehren.

Veranstaltungen mit Astronauten

Vorschau 2021

Hinweis:
Die Durchführung der Veranstaltungen hängt von der weiteren Entwicklung der Corona-Pandemie und den vorgegebenen Beschränkungen ab. Es gelten beispielsweise Einreisebeschränkungen, nach Deutschland bzw. in die EU, für Russische Staatsbrüger sowie US-Staatsbürger.

Termine: in Planung

6. November 2021
Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag im Technik Museum Speyer.
Jean-Jaques Favier – STS-78 LMS PS-1

26. Februar 2022
Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag im Technik Museum Speyer.
Oleg Kotow – Sojus TMA-10 ISS-15 / Sojus TMA-17 ISS-22&23 / Sojus TMA-10M ISS-37&38

3. September 2022
25. Jubiläum EUROMIR 94 und EUROMIR 95 – mit Veranstaltungen im Technik Museum Speyer

Astronauten & Kosmonauten

Ulf Merbold – STS-9 Spacelab 1 / STS-42 IML-1 / Sojus TM-20/TM-19 EUROMIR 94
Thomas Reiter – Sojus TM-22 EUROMIR 95 / STS-121/-116 ISS-13 & ISS-14 Astrolab
Juri Gidsenko – Sojus TM-22 Mir-20 EUROMIR 95 / Sojus TM-31 ISS-01 STS-102 Discovery / Sojus TM-34 & Sojus TM-33
Sergej Awdejew – Sojus TM-15 Mir-12 / Sojus TM-22 Mir-20 EUROMIR 95 / Sojus TM-28 & Sojus TM-29 Mir-26 & Mir-27

Weitere Kosmonauten sind angefragt.

In Planung sind weitere Events in den nächsten Jahren mit Apollo Astronauten sowie amerikanischen, russischen und europäischen Astronauten.

Historische Veranstaltungen

Mit folgenden Astronauten, Kosmonauten und Besatzungen wurden von uns Projekte, Jubiläen sowie Vorträge geplant, organisiert, betreut und durchgeführt.

Buchprojekt: DER MOND
Herausgeber: Deutsches Zentrum für Luft- und Raumfahrt, DLR – Erschienen im Februar 2009. Mit Buzz Aldrin – Gemini 12 PLT, Apollo 11 LMP und 2. Moonwalker am 15. und 16. April 2008 im Saturn V Gebäude, im historischen Apollo 11 Flugkontroll-raum (FCR-1) des Missionskontrollzentrums (MCC) sowie im Lunar Receiving Laboratory (LRL) des Johnson Space Centers in Houston, Texas.

Deutschlandaufenthalt von vier Tagen zur Eröffnung von Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt »Apollo and Beyond« am 2. Oktober 2008: Astronaut Charles M. Duke – Apollo 16 LMP – und 10. Moonwalker, Astronaut Thomas Reiter – Sojus TM-22 EUROMIR 95 / STS-121/STS-116 ASTROLAB sowie Kosmonaut Igor Wolk – Sojus T-12 und Testpilot Raumfähre BURAN.

Vortrag »Apollo 16 Mission zum Mond« am 3. Oktober: Astronaut Charles M. Duke – Apollo 16 LMP.

Deutschlandaufenthalt von einer Woche zum »40. Jubiläum Apollo 11« und Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Robert L. Curbeam – STS-85, STS-98, STS-116 – am 21. Juli 2009.

Deutschlandaufenthalt von fünf Tagen und Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Timothy J. “TJ” Creamer – Sojus TMA-17 ISS-22/-23 – am 24. September 2009.

Deutschlandaufenthalt von fünf Tagen und Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Douglas H. „Wheels“ Wheelock – STS-120, Sojus TMA-19 ISS-24/-25 – am 16. Oktober 2009.

Deutschlandaufenthalt von vier Tagen und Besuch am 23. März 2010 der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« mit Pressekonferenz und Vortrag: Astronaut Alan L. Bean – Apollo 12 LMP und 4. Moonwalker, Skylab 2 CDR.

Besuch am 24. März 2010 im Gasometer Oberhausen mit zwei Vorträgen in der Ausstellung »Sternstunden Wunder des Sonnensystems«.

Deutschlandaufenthalt von vier Tagen (plus 4 Tage Verlängerung) Deutschlandpremiere »IMAX Hubble 3D« am 16. April 2010: Astronaut Scott D. Altman – STS-90, STS-106, STS-109, STS-125 und als Gast Astronaut Douglas H. Wheelock – STS-120, Sojus TMA-19 ISS-24/-25.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« am 17. April 2010 mit Vortrag und Autogrammstunde im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Ulf Merbold – STS-9 Spacelab 1, STS-42 IML-1, Sojus TM-20/TM-19 Euromir 94 – zur Ankunft seiner Sojus TM-19 Landekapsel im Technik Museum Speyer am 3. Mai 2010.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Hans Schlegel – STS-55 Spacelab D-2, STS-122 Columbus – am 20. September 2010 .

Deutschlandaufenthalt von einer Woche zum »Jubiläum 25 Jahre STS-61A / Spacelab D-1« vom 25. bis 31. Oktober 2010: Henry W. Hartsfield – STS-4, STS-41D, STS-61A, Steven R. Nagel – STS-51G, STS-61A, STS-37, STS-55, Guion S. Bluford – STS-8, STS-61A, STS-39, STS-53, Bonnie J. Dunbar – STS-61A, STS-32, STS-50, STS-71, STS-89, Ernst Messerschmid – STS-61A, Ulf Merbold – STS-9, STS-42, Sojus TM-20/TM-19, Linda M. Godwin – STS-37, STS-59, STS-76, STS-108.

Besuch am 25. und 26. Oktober 2010 in Berlin – Reichstag und Mauermuseum sowie Parlamentarischer Abend mit Live Schaltung zur ISS.

Besuch am 27. Oktober 2010 bei EADS-Astrium in Bremen – Jubiläumsevent sowie Besuch der ATV-Integrationshalle.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« am 30. Oktober mit Jubiläumsevent und Autogrammstunde im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Kosmonaut Sigmund Jähn – Sojus 31/29 Saljut 6 – zum »50. Jahrestag des ersten bemannten Raumfluges von Juri Gagarin« am 12. April 2011.

Deutschlandaufenthalt von drei Tagen und Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag »Aufbau der ISS« im August 2011: Astronaut Alvin Drew – STS-118, STS-133.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Koichi Wakata – STS-72, STS-92, STS-119/STS-127 ISS-18/-19/-20, Sojus TMA-11M ISS-38/-39 – im September 2011.

Deutschlandaufenthalt von einer Woche »Letzter Flug der Raumfähre Endeavour mit AMS« vom 6. bis 13. November 2011: STS-134 Crew – Gregory H. Johnson – STS-123, STS-134, Edward M. Fincke – Sojus TMA-4 ISS-09, Sojus TMA-13 ISS-18, STS-134, Andrew J. Feustel – STS-125, STS-134.

Besuch am 6. und 7. November 2011 in Berlin – Reichstag und Mauermuseum sowie VIP-Dinner mit Missionspräsentation.

Besuch am 8. und 9. November 2011 in Aachen – Empfang beim OB und Besuch der RWTH Aachen mit Missionspräsentation vor Studenten.

Besuch am 10. November 2011 in Karlsruhe – Empfang beim OB und Besuch der KIT mit Missionspräsentation vor Studenten.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« am 11. November 2010 mit Missionspräsentation und Autogrammstunde im Technik Museum Speyer.

ESA Event »Take your Classroom into Space« am 24. April 2012: Astronaut Reinhold Ewald – Sojus TM-25/TM-24 MIR-97.

Deutschlandaufenthalt vom 1. bis 5. Juni 2013 zur Eröffnung des neuen Ausstellungsbereiches »Der Mond« im Technik Museum Speyer sowie Events in Berlin: Astronaut Eugene A. Cernan – Gemini 9A PLT, Apollo 10 LMP, Apollo 17 CDR und 11. Moonwalker.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« am 2. Juni 2013 mit Eröffnung des neuen Ausstellungsbereiches »Der Mond« und Missionspräsentation im Technik Museum Speyer.

Besuch am 3. und 4. Juni 2013 in Berlin – Reichstag sowie Missionspräsentationen im DLR-Institut für Planetenforschung, Technische Universität Berlin sowie der US-Botschaft.

Community Day während des 26. Planetaren Kongresses der Association of Space Explorers (ASE) am 3. Juli 2013 im Technik Museum Speyer: Astronaut Rusty Schweickart – Apollo 9 LMP – und Kosmonaut Sergej Trestschow – STS-111/STS-113 ISS-05.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Ed Gibson – Skylab 3 SPT – am 17. Oktober 2013 im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Ulrich Walter – STS-55 Spacelab D-2 – am 25. März 2014 im Technik Museum Speyer.

Deutschlandaufenthalt in Berlin, Sinsheim und Speyer vom 10. bis 15. September 2014: Astronaut Alfred M. Worden – Apollo 15 CMP.

Besuch am 10. und 11. September 2014 in Berlin – Reichstag sowie Missionspräsentationen im Paul-Löbe-Haus und am DLR-Institut für Planetenforschung.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« am 14. September 2010 und Missionspräsentation im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Gerhard Thiele – STS-99 SRTM – am 26. September 2014 im Technik Museum Speyer.

Deutschlandaufenthalt von drei Tagen und Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag im Technik Museum Speyer im Oktober 2014: Astronaut Buzz Aldrin – Gemini 12 PLT, Apollo 11 LMP und 2. Moonwalker.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von ESA-Astronaut Alexander Gerst – Sojus TMA-13M / ISS-40/-41 – und Treffen mit der Ministerpräsidentin von Rheinland Pfalz, Malu Dreyer am 24. und 25. April 2015 im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von ESA-Astronaut Frank De Winne – Sojus TMA-1/TM-34 Odissea und Sojus TMA-15 OasISS ISS-20/-21 – am 10. Oktober 2015 im Technik Museum Speyer.

Bei der offiziellen Eröffnung des neuen Ausstellungsbereiches »Deutsche Astronauten« am 24. Oktober 2015 in Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt »Apollo and Beyond« waren die Astronauten Ulf Merbold, Ernst Messerschmid, Hans Schlegel, Ulrich Walter, Gerhard Thiele, Reinhold Ewald und Gisela Furrer, Schwester von Reinhard Furrer, sowie der ESA Generaldirektor Prof. Johann-Dietrich Wörner zu Gast um gemeinsam mit Museumspräsident Hermann Layher und dem Initiator und Ausstellungsleiter Gerhard Daum die Ausstellung zu eröffnen.

Teilnahme von Astronaut Al Worden, Apollo 15 CMP, an der DGLR Raumfahrtkonferenz 2015 am 10. November 2015 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Al Worden hielt einen Vor-trag »America in Space« und nahm an der Podiumsdiskussion mit ESA-Generaldirektor Prof. Johann-Dietrich Wörner sowie den Astronauten Ernst Messerschmid und Reinhold Ewald teil. Er besuchte einen Tag zuvor das Jugendforschungszentrum »Aerospace-Lab« in Herrenberg.

Al Worden gab am 14. November 2015 ein exklusives TV-Interview für die europäische Raumfahrtagentur ESA, in Europas größter Ausstellung für bemannte Raumfahrt »Apollo and Beyond«.

IMAX 3D-4K VIP Eröffnung am 3. März 2016 im Auto & Technik Museum Sinsheim mit den Astronauten Ernst Messerschmid und Reinhold Ewald.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Kosmonaut Alexander Samokutjajew – Sojus TMA-21 ISS-27/-28, Sojus TMA-14M ISS-41/-42 – am 21. August 2016 im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von Kosmonaut Gennadi Padalka – Rekordhalter mit 878 Tagen, 11 Stunden und 30 Minuten im Weltraum – Sojus TM-28 MIR-26, Sojus TMA-4 ISS-09, Sojus TMA-14 ISS-19/-20, Sojus TMA-04M ISS-31/-32, Sojus TMA-16M ISS-43/-44 – am 6. November 2016 im Technik Museum Speyer.

Deutschlandaufenthalt von vier Tagen zum »25. Jubiläum MIR-92 und 20. Jubiläum MIR-97« vom 16. bis 19. März 2017: Klaus-Dietrich Flade – Sojus TM-14 & TM-13 / MIR-92, Sergej Krikaljow – Sojus TM-7 / MIR-4, Sojus TM-12 & TM-13 / MIR-9 & -10, STS-60, STS-88, Sojus TM-31 & STS-102 / ISS-01, Sojus TMA-6 / ISS-11, Alexander Kaleri – Sojus TM-14 / MIR-11, Sojus TM-24 / MIR-22, Sojus TM-30 / MIR-28, Sojus TMA-3 / ISS-08, Sojus TMA-01M / ISS-25 & -26, Reinhold Ewald – Sojus TM-25 & TM-24 / MIR-97, Wasilli Ziblijew – Sojus TM-17 / MIR-14, Sojus TM-25 / MIR-23, Alexander Lasutkin – Sojus TM-25 / MIR-23

Jubiläumsevent und Fachvorträge am 16. März 2017 beim DLR Raumfahrtmanagement in Bonn-Oberkassel.

Besuch mit Führung am 17. März 2017 im DLR Envihab und EAC in Köln.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« mit Eröffnung des ISS »Swesda« Moduls am 18. März 2017 und Jubiläumsevent mit Talkrunde im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von Astronaut Kevin Ford – STS-128, Sojus TMA-06M ISS-33/-34 – am 27. Mai 2017 im Technik Museum Speyer.

Deutschlandaufenthalt von sechs Tagen in Sinsheim, Speyer und Riedstadt vom 19. bis 24. Oktober 2017: Astronaut Walt Cunningham – Apollo 7 LMP.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« am 21. Oktober 2017 und Präsentation »Apollo – Golden Age of Spaceflight« im Technik Museum Speyer.

Deutschlandaufenthalt von sieben Tagen in Sinsheim, Herrenberg, Stuttgart, Speyer und Riedstadt vom 5. bis 12. November 2017:
Astronaut Charlie Duke – Apollo 16 LMP.

Besuch im Auto & Technik Museum Sinsheim am 6. November 2017.

Besuch und Vortrag im Jugendforschungszentrum »Aerospace-Lab« in Herrenberg am 6. November 2017.

Ehrengast bei der DGLR-Raumfahrtkonferenz 2017 am 7. November 2017 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Charlie Duke, Apollo 16 LMP, hielt einen Vortrag über seine Apollo 16 Mission zum Descartes Hochland und nahm an der Podiumsdiskussion »New Goals in Space« mit Reinhold Ewald, Thomas Reiter und Samantha Christoforetti teil.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« am 10. November 2017 und Übergabe von zwei Exponaten an Ausstellungleiter Gerhard Daum.

Interview in der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« für die ARD-Brisant Sendung um 17:10 Uhr am 10. November 2017.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von ESA-Astronaut Claude Nicollier – STS-46, STS-61, STS-75, STS-103 – am 25. November 2017 im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von Kosmonaut Oleg Nowizki – Sojus TMA-06M ISS-33 & ISS-34 / Sojus MS-03 ISS-50 & ISS-51 – am 17. Februar 2018 im Technik Museum Speyer.

Deutschlandaufenthalt von 10 Tagen zum »Jubiläum 25 Jahre STS-55 / Spacelab D-2« vom 25. April bis 5. Mai 2018: Tom Henricks – STS-44, STS-55, STS-70, STS-78, Jerry Ross – STS-61B, STS-27, STS-37, STS-55, STS-74, STS-88, STS-110, Bernard Harris – STS-55, STS-63, Ulrich Walter – STS-55, Hans Schlegel – STS-55, STS-122.

Besuch am 26. und 27. April 2018 der Internationalen Luft- und Raumfahrtausstellung (ILA) in Berlin.

Besuch am 30. April 2018 der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« im Technik Museum Speyer.

Jubiläumsevent am 1. Mai 2018 in der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« im Technik Museum Speyer.

Besuch am 3. Mai 2018 in der Flugwerft Schleißheim des Deutschen Museums in München.

Jubiläumsevent am 3. Mai 2018 an der Technischen Universität (TUM) in München.

Jubiläumsevent am 4. Mai 2018 im Deutschen Raumfahrtkontrollzentrum (GSOC) des DLR in Oberpfaffenhofen.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Kosmonaut Abdulahad Momand – Sojus TM-6 / Sojus TM-5 – am 11. August 2018 im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von Kosmonaut Wladimir Dschanibekow – Sojus 27 & Sojus 26 Saljut 6 / Sojus 39 Saljut 6 / Sojus T-6 Saljut 7 / Sojus T-12 Saljut 7 / Sojus T-13 Saljut 7 – am 18. August 2018 im Technik Museum Speyer

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von Kosmonaut Nikolai Budarin – STS-71 MIR-19 Sojus TM-21 / Sojus TM-27 MIR-25 / STS-113 ISS-06 Sojus TMA-1 – am 29. September 2018 im Technik Museum Speyer

10. Jubiläum der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und der sowjetischen Raumfähre »BURAN OK-GLI« im Technik Museum Speyer.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Astronaut Fred Haise – Apollo 13 LMP / Enterprise CDR am 13. Oktober 2018 im Technik Museum Speyer.

Fred Haise war von 2008 bis 2018 der 50. Astronaut/Kosmonaut der die Ausstellung »Apollo and Beyond« besucht hat.

Aktionstag am 14. Oktober 2018 zum 10. Jubiläum der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und der sowjetischen Raumfähre »BURAN OK-GLI«.

Vortrag – »35 Jahre STS-9 / Spacelab 1« von ESA-Astronaut Ulf Merbold – STS-9 SL-1, STS-42 IML-1, Sojus TM-20/TM-19 Euromir 94, beim Aktionstag der Jubiläumsfeier.

Vortrag – die Geschichte der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und der sowjetischen Raumfähre »BURAN OK-GLI« mit Ausstellungsleiter Gerhard Daum und dem ehemaligen Deutschen Botschafter des Königreichs Bahrain Herrn Hubert Lang.

Vortrag – »Aktuelle Entwicklungen und Zukunft der bemannten und robotischen Raum-fahrt in Europa« von ESA-Astronaut Thomas Reiter – Sojus TM-22 Euromir 95, STS-121/-116 Astrolab, beim Aktionstag der Jubiläumsfeier.

Vortrag – »Houston, we`ve had a problem« von Astronaut Fred Haise – Apollo 13 LMP / Enterprise CDR, beim Aktionstag der Jubiläumsfeier.

Vortrag – »ALT Enterprise« von Astronaut Fred Haise – Apollo 13 LMP / Enterprise CDR, beim Aktionstag der Jubiläumsfeier.

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Photosession mit Kosmonaut Gennadi Padalka – Rekordhalter mit 878 Tagen, 11 Stunden und 30 Minuten im Weltraum – Sojus TM-28 MIR-26, Sojus TMA-4 ISS-09, Sojus TMA-14 ISS-19/-20, Sojus TMA-04M ISS-31/-32, Sojus TMA-16M ISS-43/-44 – am 26. November 2018 im Technik Museum Speyer.

Veranstaltungen vom 28. Mai – 3. Juni 2019 zum 50. Jubiläum der ersten Mondlandung (1969-2019) im Technik Museum Speyer und Deutsches Museum in München

50. Jubiläum Apollo 11

Symposium der DGLR, des DLR und Technik Museum Speyer am 29. Mai 2019 in der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond«

First Lunar Landing

Charlie Duke – Apollo 11 Capcom & Apollo 16 LMP
Ernst Messerschmid – STS-61A Spacelab D-1
Ulrich Walter – STS-55 Spacelab D-2
Matthias Maurer – Deutscher ESA-Astronaut
Reinhold Ewald – SojusTM-25/Sojus TM-24 Mir 97
Frank De Winne – SojusTMA-1/Sojus TM-34 Odissea, Sojus TMA-15 ISS-20 & -21
Ulf Merbold – STS-9 Spacelab 1, STS-42 IML-I, Sojus TM-20/Sojus TM-19 Euromir 94

Vortrag Gerhard Daum – »Apollo and Beyond«

Vortrag Charlie Duke – »Meine Reise zum Descartes Hochland«

Vortrag Matthias Maurer – »Mondexploration -> 50 Jahre nach Apollo«

Vortrag Frank De Winne» – Exploration Envelope Programme – a way forward to the Mono«

Jubiläumsveranstaltung des Technik Museum Speyer am 30. Mai 2019 zum 50. Jubiläum von Apollo 11 (1969-2019)

50. Jubiläum Apollo 11

Charlie Duke – Apollo 11 Capcom & Apollo 16 LMP
Matthias Maurer – Deutscher ESA-Astronaut
Gerhard Thiele – STS-99 SRTM

Vortrag Gerhard Daum – »Apollo 11: Der Wettlauf zum Mond«

Vortrag Charlie Duke – »Meine Reise zum Descartes Hochland«

Vortrag Matthias Maurer – »Mondexploration -> 50 Jahre nach Apollo«

Moon-Talk am 1. Juni 2019 zum 50. Jubiläum der ersten Mondlandung im Deutschen Museum in München

50 Jahre Apollo 11

Charlie Duke – Apollo 11 Capcom & Apollo 16 LMP
Ulrich Walter – STS-55 Spacelab D-2

VIP-Veranstaltung mit dem Ministerpräsident des Freistaates Bayern Dr. Markus Söder

Öffentliche Veranstaltung für Raumfahrtbegeisterte und Museumsbesucher

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von Kosmonaut Sergej Rewin – Sojus TMA-04M ISS-31/-32 – am 23. Juni 2019 im Technik Museum Speyer

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« von Kosmonaut Wiktor Afanassjew – Sojus TM-11 MIR-8 / Sojus TM-18 MIR-15 / Sojus TM-29 MIR-27 / Sojus TM-33 & Sojus TM-32 – am 26. Juni 2019 im Technik Museum Speyer

Besuch der Ausstellung »Zero Gravity« und Vortrag von NASA Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper – STS-115 ISS-12A / STS-126 ISS-ULF-2 – am 18. Oktober 2019 bei der ERES-Stiftung in München

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und Vortrag von NASA Astronautin Heidemarie Stefanyshyn-Piper – STS-115 ISS-12A / STS-126 ISS-ULF-2 – am 20. Oktober 2019 im Technik Museum Speyer

Ehrengast bei der DGLR-Raumfahrtkonferenz 2019 am 5. November 2017 im Haus der Wirtschaft in Stuttgart. Walt Cunningham, Apollo 7 LMP, hielt einen Vortrag »Apollo and the Golden Age of Spaceflight» und nahm an der Podiumsdiskussion »Moon and Beyond» mit den ESA-Astronauten Matthias Maurer und Reinhold Ewald teil.

Space Symposium am 27. November 2019 in der Akademie der Bildenden Künste München (Gobelin-Saal) in Verbindung mit der Ausstellung »ZERO GRAVITY – Apollo 11 and the new notion of space« der ERES-Stiftung in München

Vortrag Gerhard Daum – »Apollo 11: Der Wettlauf zum Mond«

Vortrag Dr. Ulf Merbold – STS-9 Spacelab 1, STS-42 IML-1, Sojus TM-20/TM-19 Euromir 94
»ZERO Gravity – Schwerelos im All«

Podiumsgespräch moderiert von Dr. Sabine Adler mit Prof. Gregor Hildebrandt, Prof. Peter Kogler, Prof. Dieter Rehm, Prof. Hans Schabus, Lukas Kindermann, Dr. Ulf Merbold und Gerhard Daum

Besuch der Ausstellung »Zero Gravity« und Vortrag von Prof. Ulrich Walter – STS-55 Spacelab D-2 – am 15. Januar 2020 bei der ERES-Stiftung in München

Besuch der Raumfahrtausstellung »Apollo and Beyond« und zwei Vorträge von NASA Astronaut Jack Lousma – Skylab 2 PLT, STS-3 CDR am 7. & 8. August 2021 im Technik Museum Speyer

HORN Technologietage 2017

vom 10. bis 12. Mai 2017 hat die Paul Horn GmbH zum sechsten Mal zu den “HORN Technologietagen” nach Tübingen-Derendingen eingeladen.

Seit 1969 entwickelt und produziert die Firma Paul Horn GmbH in Tübingen Einstech-, Längsdreh- und Nutfräswerkzeuge, die auf dem Markt eine Spitzenposition einnehmen. Die Anwendungsbereiche der Produkte sind vielfältig und reichen von der Automobil- und deren Zulieferindustrie über Maschinenbau, Luft- und Raumfahrttechnik, Hydraulik / Pneumatik, der Schmuckindustrie bis hin zur Medizintechnik. In Deutschland ist die Horn GmbH in deren Themenbereichen bereits seit Jahren Markt- und Technologie-führer. Das Unternehmen beschäftigt weltweit 1.400 Mitarbeiter.

Kunden aus Deutschland und der ganzen Welt erhielten während diesen drei Tagen wieder die Gelegenheit, in die HORN-Welt einzutauchen und sich über den neuesten Stand der Zerspanungstechnologie auszutauschen. Besichtigung der Produktions-stätten, auf denen HORN zusammen mit zahlreichen Ausstellungspartnern den neuesten Stand der Zerspanungstechnologie präsentierte.

Die Exponate, die von Space Consult bereitgestellt wurden, zeigten einen kleinen Ausschnitt aus Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die originalgetreue Nachbildung des Raumanzuges von Neil Armstrong, Kommandant von Apollo 11 und erster Mensch, der am 21. Juli 1969 den Mond betreten hat. Ein weiteres Exponat war ein Modell der Internationalen Raumstation ISS im Maßstab 1:100.

Messe Techtextil: Living in Space

Internationale Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe “techtextil” vom 09. bis 12. Mai 2017 bei der Messe Frankfurt.

Die Techtextil ist die internationale Leitmesse für Technische Textilien und Vliesstoffe und zeigt das gesamte Spektrum der Einsatzmöglichkeiten textiler Technologien. Unter dem Motto „Connecting the Future“ präsentierten vom 9. bis 12. Mai 2017 internationale Aussteller den Fachbesuchern ihre textilen Produktneuheiten. Unter dem Titel „Living in Space“ präsentierte die Techtextil in Zusammenarbeit mit der Europäischen Raumfahrt-agentur (ESA) und dem Deutschen Zentrum für Luft- und Raumfahrt (DLR) die Anwen-dungsvielfalt technischer Textilien am Beispiel Raumfahrt. In der Halle 6.1 entstand im Umfeld der Aussteller mit funktionalen Bekleidungstextilien und Herstellern von tech-nischen Textilien ein Sonderareal, das Hightech-Textilien und textile Verarbeitungs-technologien aus und für die Raumfahrt zeigte. Angelehnt an die Anwendungsbereiche technischer Textilien war das Areal in die Bereiche Architektur, Bekleidung, Mobilität und Zivilisation aufgeteilt.

Höhepunkt des interaktiven Areals war ein Virtual Reality-Erlebnis. Besucher der Techtextil und Texprocess erlebten eine virtuelle Reise durchs Weltall bis zum Mars. Dabei erfuhren Sie, wie technische Textilien und deren Verarbeitung eine Besiedlung des Weltraums möglich machen könnte. Eine „Material Gallery“ zeigte textile Produkte und Verarbeitungstechnologien von Ausstellern der Techtextil und Texprocess mit Anwendungsbezug zur Raumfahrt.

Exponate der ESA, des DLR sowie von Space Consult machten das Areal zu einem außergewöhnlichen Messe-Erlebnis. Impulsvorträge von ESA-Experten für Techno-logietransfer an allen Messetagen ergänzten das Angebot zusätzlich.

Die Exponate, die von Space Consult bereitgestellt wurden, zeigten einen kleinen Aus-schnitt aus Europas größter Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“, die seit 2008 im Technik Museum Speyer zu sehen ist. Die originalgetreue Nachbildung des Raum-anzuges von Eugene Cernan, Kommandant von Apollo 17 und der den Mond am 13. Dezember 1972 letzter Mensch verlassen hat. Außerdem der Sokol KW-2 Raumanzug des Kosmonauten Anatoli Solowjow, den er beim Start mit Sojus TM-5 am 7. Juni 1988 und der Landung mit Sojus TM-4 am 17. Juni 1988 getragen hat. Ein weiteres Exponat war ein Schnittmodell des europäischen Forschungslabors „Columbus“ der Internatio-nalen Raumstation ISS im Maßstab 1:10.

Zweiter Deutscher Astronaut trainiert für seinen Flug ins All

Dr. Matthias Maurer hat sein Astronautentraining begonnen und gehört nun zum ESA-Astronautenkorps

Dr. Matthias Maurer wurde am 2. Februar 2017 im Europäischen Raumflugkontroll-zentrum (ESOC) der ESA in Darmstadt als neues Mitglied des ESA-Astronautenkorps der Öffentlichkeit vorgestellt. In der ESA-Astronautenauswahl von 2009 war er bereits unter den Finalisten. Mit der Astronauten-Grundausbildung im Europäischen Astronau-tenzentrum (ESA/EAC) auf dem Gelände des Deutschen Zentrums für Luft- und Raum-fahrt (DLR) in Köln, dem Heimatstandort aller ESA-Astronauten, beginnt die Vorberei-tung auf seinen Flug ins All.

“Wir freuen uns, dass mit Matthias Maurer ein versierter Wissenschaftler und überzeug-ter Europäer in das Astronautenkorps aufgenommen wurde. Technologien, die für die Raumfahrt entwickelt wurden, sind auch die Grundlage für terrestrische Innovationen und Anwendungen. Damit leistet die Raumfahrt ihren Beitrag zur Lösung der gesell-schaftlichen Herausforderungen“, sagt Dr. Gerd Gruppe, Mitglied des DLR-Vorstandes für das Raumfahrtmanagement, “auch Matthias Maurer wird dazu seinen Anteil im europäischen Astronautenteam und als Botschafter im All leisten.”

Matthias Maurer hat im Bereich der Werkstoffkunde promoviert und verfügt über Kennt-nisse der Physik und Chemie, ebenso über Erfahrungen im medizinischen Bereich. Er spricht vier Sprachen, lernt Russisch und Chinesisch. Maurer erhielt seit 2009 eine um-fangreiche Ausbildung als Support-Ingenieur für Astronauten und konnte Erfahrungen bei der Begleitung bemannter Raummissionen sammeln. Dabei unterstützte er seine Astronautenkollegen im Weltraum. Am CAVES Training der ESA, einem mehrtägigen Höhlentraining für Astronauten war er ebenso beteiligt, wie auch an NEEMO 21, einem Projekt der NASA, bei dem Gruppen von Astronauten, Ingenieuren und Wissenschaft-lern für bis zu drei Wochen in die Unterwasser-Forschungsstation Aquarius, vor der Küste Floridas, geschickt werden.

Die erste Flugmöglichkeit für Matthias Maurer zur ISS wird wahrscheinlich im Jahr 2020 sein. Bis dahin wird er noch zahlreiche Trainingsprogramme im Johnson Space Center in Houston, im Juri Gagarin Kosmonauten Trainingszentrum im Sternenstädtchen bei Moskau sowie in Kanada und Japan absolvieren.

Ministerpräsidentin Malu Dreyer besucht „Apollo and Beyond“ und trifft Alexander Gerst

Die Rheinland-pfälzische Ministerpräsidentin Malu Dreyer ist bei ihrem Besuch besonders von Mondgestein der Apollo 15 Mission sehr beeindruckt

Die unglaubliche Faszination, die der deutsche ESA-Astronaut Alexander Gerst im letzten Jahr mit seinem live auf Facebook und Twitter zu verfolgenden und mehr als sechs Monate dauernden Arbeits- und Forschungsbesuch auf der „Internationalen Raumstation ISS“ ausgelöst hat, ist bis heute ungebrochen.

Der promovierte Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst gehört seit 2009 dem ESA-Astronautenkorps an. Am 28. Mai 2014 startete Alexander Gerst an Bord des russischen Sojus-TMA-13M Raumschiffs zur ISS, um dort ein halbes Jahr zu leben und zu arbeiten. Im Mittelpunkt der „ISS-Expeditionen 40 und 41“ standen mehr als 100 wissenschaftliche Experimente auf den Gebieten der Materialforschung, Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Erdbeobachtung und Technik. Außerdem absolvierte er am 7. Oktober 2014 einen Außenbordeinsatz für Wartungs- und Verbesserungsarbeiten an der Raumstation. Am 10. November 2014 flog er an Bord des Sojus TMA-13M Raumschiffs zur Erde zurück. Alexander Gerst verbrachte 165 Tage, 8 Stunden und 1 Minute im Weltraum bei 2.566 Erdorbits. Damit ist er der elfte Deutsche im All und der dritte deutsche Astronaut auf der ISS.
Am 24. und 25. April 2015 besuchte Alexander Gerst Europas größte Ausstellung für bemannte Raumfahrt „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer, um von seinem Aufenthalt im Weltraum zu berichten. Freitags fand ein Vortrag für geladene Gäste, darunter Ministerpräsidentin des Landes Rheinland-Pfalz, Malu Dreyer, statt. Am Samstag gab es einen Ansturm von mehr als 3.000 Besuchern um dem spannenden Vortrag von Alexander Gerst zu lauschen – und um vielleicht sogar ein Original Autogramm von ihm zu ergattern.

Auch Ministerpräsidentin Malu Dreyer ließ sich rasch von der „Faszination Weltraum“ gefangen nehmen und kam am Vorabend der großen öffentlichen Veranstaltung eigens aus Mainz nach Speyer, um gemeinsam mit Alexander Gerst, die höchst eindrucksvolle sowie außergewöhnliche Speyerer Weltraumausstellung zu erkunden und sich von Alexander Gerst aus erster Hand über seine Eindrücke von seiner Weltraummission informieren zu lassen.
Bei ihrem ausführlichen Rundgang durch die Weltraumhalle, begleitet von Gerhard Daum, dem Leiter dieser bedeutendsten Weltraumausstellung des Kontinents, zeigte sich Malu Dreyer tief beeindruckt von der großen Zahl der gezeigten Exponate – von der gewaltigen sowjetischen Weltraumfähre „Buran“, über das 3,4 Milliarden Jahre alte Apollo 15 Mondgestein bis hin zum originalen „Spacelab“ Modul sowie dem Mockup des europäischen Forschungslabors „Columbus“ der ISS. Alexander Gerst übergab Gerhard Daum bereits einen geflogenen Overall, den er während der Mission getragen hat für den von ihm neu konzipierten Ausstellungsbereich „Deutsche Astronauten“. Weitere Exponate sollen in Kürze folgen. Dieser neue Ausstellungsbereich soll noch in diesem Jahr eröffnet werden, und wird die einzige Ausstellung in Deutschland sein, wo alle 11 deutschen Astronauten mit unzähligen Exponaten und detaillierten Infotafeln gezeigt werden.

Insbesondere der unter dickem Panzerglas sicher verwahrte Apollo 15 Mondstein, den Apollo Mondastronaut Eugene Cernan dem Museum 2013 überbracht hatte, faszinierte die Ministerpräsidentin besonders. „Ich könnte mir kaum einen geeigneteren Ort für Ihren Vortrag vorstellen, als eben diese Raumfahrthalle mit ihren tief beeindruckenden Exponaten“, zeigte sich Dreyer begeistert und nahm sich sehr viel Zeit, um sich von Alexander Gerst und Gerhard Daum die Schaustücke ausführlich erklären zu lassen. Ministerpräsidentin Malu Dreyer betonte „Wer im letzten Jahr auf Facebook und Twitter Ihren Aufenthalt im Weltraum mitverfolgt hat, war begeistert und fasziniert von Ihrer Mission „Blue Dot“. Hier, in Europas größter Raumfahrtausstellung, bekommen Ihre Eindrücke den passenden Rahmen“, sagte die Ministerpräsidentin.

Den Stellenwert der Forschung hob auch Gerst in seinem spannenden Vortrag über die Mission “Blue Dot” (“Blauer Punkt”) hervor. “Wir machen die Experimente im Weltall, um das Leben auf der Erde besser zu machen”, so der promovierte Wissenschaftler. Die Forschung auf der ISS sei beispielsweise nicht nur für die Medizin unersetzlich. “In der Schwerelosigkeit hat man so etwas wie Osteoporose”, erklärte er. Diese sei zwar dort nur temporär, dennoch könne man wichtige Erkenntnisse für die Wissenschaft daraus ableiten. Insgesamt 23 Blutproben habe er zu Forschungszwecken dort oben abgegeben.

Der Alltag im All war für das Publikum besonders spannend. Drei Jahre hat sich Gerst bei der europäischen Weltraumorganisation ESA auf den Aufenthalt vorbereitet. “Und alles läuft dabei auf einen Punkt hinaus: den Start”, erzählte der 38-Jährige. “Man hört Gas austreten, die Ventile pfeifen und beim Start gibt es das lauteste Geräusch, das ich je gehört habe”, erinnerte sich Gerst. Mit 26 Millionen PS gehe es dann in Richtung Himmel. Ziel: die Internationale Raumstation ISS in 400 Kilometern Höhe. “Nach acht Minuten ist man da oben, der Rest – etwa sechs Stunden – ist Einparkzeit”, sagte der Astronaut.

Nach seiner Ankunft musste sich Gerst erst einmal mit den Gegebenheiten vor Ort arrangieren: essen, schlafen, forschen in Schwerelosigkeit. Sein Arbeitsplatz, das Columbus Forschungslabor, das auch im Technik Museum zu sehen ist, ersetze ein ganzes Universitätsgebäude, berichtet er. 160 Experimente hat er mit seinen Kollegen durchgeführt.

In seiner Freizeit hat Gerst neben dem täglichen Sportpflichtprogramm viel aus dem Fenster geschaut. Dabei entstanden sind unvergleichliche Bilder, mit denen er nun sein Publikum fesselt. Man sehe sehr viel schlimme Dinge wie Bomben und Raketen in den Krisengebieten oder die gewaltige Zerstörung des Amazonas. “Vor allem habe ich aber wunderschöne Sachen gesehen wie ein Südlicht”, schwärmte er. “Wir Menschen haben noch kaum etwas um uns herum entdeckt. Ich bin gespannt, was noch kommt”, sagte Gerst zur Zukunft der Raumfahrt. “Es ist das größte Abenteuer der Menschheit.”

ESA-Astronaut Alexander Gerst im Technik Museum Speyer

Vortrag und Autogrammstunde am 25. April 2015 in Europas größter Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond”

Im letzten Jahr gelang es einem Mann aus Künzelsau ganz Deutschland für die Inter-nationale Raumstation ISS und die Raumfahrt zu begeistern. Über Facebook und Twitter konnte man die Abenteuer von „Astro Alex“ regelrecht live miterleben, denn der sympathische deutsche ESA Astronaut Alexander Gerst ließ uns alle, mit Bildern und Kurznachrichten über seine Mission, am Traum ins Weltall zu fliegen teilhaben.
Der promovierte Geophysiker und Vulkanologe Alexander Gerst gehört seit 2009 dem ESA-Astronautenkorps an. Er flog am 28. Mai 2014 an Bord eines russischen Sojus-Raumschiffes zur ISS, um dort ein halbes Jahr lang zu leben und zu forschen. Damit ist er der elfte Deutsche im All und der dritte deutsche Raumfahrer auf der ISS. Bereits nach sechs Stunden Flug erreichte er die Raumstation, die die Erde in einer Höhe von 400 Kilometern mit einer Geschwindigkeit von 28.800 Kilometern pro Stunde umkreist.

100 Experimente in der Schwerelosigkeit des Alls

Im Mittelpunkt der sog. „ISS-Expedition“ 40 und 41 standen mehr als 100 wissen-schaftliche Experimente auf den Gebieten der Materialforschung, Biologie, Medizin, Physik, Astronomie, Erdbeobachtung und Technik. Neben den wissenschaftlichen Experimenten wurde auch an einem Bildungsprogramm vorwiegend für Schulen ge-arbeitet. Am 10. November 2014 endete die Expedition für Alexander Gerst und er flog, an Bord des Sojus TMA-13M Raumschiffs, zur Erde zurück. Alexander Gerst verbrach-te 165 Tage, 8 Stunden und 1 Minute im Weltraum bei 2.566 Erdorbits.
Zu den Höhepunkten von Gersts Mission “Blue Dot” gehörten beispielsweise die Inbe-triebnahme eines Schmelzofens der ESA, mit dem Proben geschmolzenen Metalls frei im Raum schwebend abgekühlt werden können, ein Außenbordeinsatz („Space Walk“) für Wartungs- und Verbesserungsarbeiten an der Raumstation und das Andocken des letzten europäischen ATV, des bisher größten Raumtransporters zur Versorgung des orbitalen Forschungs-außenpostens. Im Januar 2015 wurde Alexander Gerst von Bun-despräsident Joachim Gauck mit dem Bundesverdienstkreuz ausgezeichnet.
Am Samstag, 25. April 2015 besucht der deutsche ESA Astronaut Alexander Gerst Europas größte Raumfahrtausstellung „Apollo and Beyond“ im Technik Museum Speyer und hält einen Vortrag zu seiner Mission im All sowie eine Autogrammstunde.

Astronaut im All & Erdbeobachtung aus dem Weltall

Mit dabei ist sein ESA-Kollege Prof. Mike Rast von der ESA Direktion für Erd- und Umweltbeobachtung in Rom, der ebenfalls mit einem Vortrag „Wohin reist unser ge-meinsames Raumschiff Erde?“ über die vielseitigen Perspektiven der Umweltbeo-bachtung aus dem All berichtet. Die Vorträge finden ab 11.00 Uhr in der Raumfahrthalle statt. Von 13.15 Uhr bis 13.45 Uhr gibt Alexander Gerst, ebenfalls in der Raumfahrt-halle, eine Autogrammstunde. Die Vorträge und die Autogrammstunde sind im regu-lären Eintrittspreis des Technik Museum Speyer enthalten.

“Astronaut Douglas H. Wheelock”

Neuer Ausstellungsbereich “Astronaut Douglas H. Wheelock” in Europas größter Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond” im Technik Museum Speyer

Im neuen Ausstellungsbereich “Astronaut Douglas H. Wheelock” im Technik Museum Speyer wird eine Auswahl an Exponaten seiner Space Shuttle Mission STS-120 sowie seiner ISS Langzeitmission Expedition 24/25 gezeigt. Durch unsere mehr als zehnjäh-rige Freundschaft war es ihm ein Bedürfnis, dass weitere Exponate von ihm in Europas größter Raumfahrtausstellung “Apollo and Beyond” gezeigt werden. Zu den bisher 15 ausgestellten Exponaten sind nun weitere 11 dazu gekommen, die gerade für die Aus-stellung vorbereitet und in einigen Wochen zu sehen sein werden.

Die letzten Kontakte von Gerhard Daum mit Doug Wheelock im Juni 2010 während der letzten Vorbereitungen zu seinem Start mit dem Sojus TMA-19 Raumschiff zur Inter-nationalen Raumstation. Zwei ganz besondere “Handshakes” am 13. Juni 2010 wäh-rend seiner Quarantäne im Kosmonaut Hotel in Baikonur sowie am Starttag, dem 15. Juni 2010, nach dem Ankleiden und der Überprüfung seines Sokol-Raumanzuges im russischen Kosmodrom Baikonur. Beim so genannten “Walkout” sein letzter Gruß, bevor er den Bus bestiegen hat, der ihn und seine Kollegen Fjodor Jurtschichin und Shannon Walker zur Startrampe 1 gebracht hat.